Hey Boss Babe! Nimm Dein Business ernst!

Hey Boss Babe! Nimm Dein Business ernst! Business Frauen #bossbabe #girlboss #frauenimbusiness
Hey Boss Babe! Nimm Dein Business ernst! Business Frauen #bossbabe #girlboss #frauenimbusiness
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Der heutige Artikel soll so eine Art Motivation und Wachrütteln zugleich sein. Warum? Weil mir in letzter Zeit so einiges begegnet ist, das mich so richtig genervt hat. Und ja teilweise habe ich früher genau das Gleiche gedacht und gesagt bis ich endlich auf den Trichter kam. Aber mal ganz von vorne. Worum geht es eigentlich?

Ich bin in letzter Zeit auf so einige Grenzen von außen gestoßen, die ich zunächst akzeptiert habe, weil ich erstmal nicht wusste wie ich damit umgehen soll. Es ging um Kommentare von Personen die mir nahe standen und Kommentare und Beiträge die ich online gelesen hatte. Irgendwann wurde ich so passiv und gefrustet, dass ich mich selbst erstmal wieder wachrütteln musste um wieder voran zu kommen.

Wieso der aggro Titel?

Ich bin in letzter Zeit in so einigen Facebook Gruppen für Business Frauen unterwegs und der Tenor ist oft derselbe. Oft kriegt man nur mimimi anstatt motivierender Sätze. Ein IGTV Video von Johanna Fritz hat mich dann bestärkt auch wieder mal dazu den Mund aufzumachen. Ich erzähle Dir heute teilweise meine Sicht auf mein Business und wie ich da angekommen bin wo ich jetzt bin.

Vielleicht bist Du gar keine Mimimi-Madame, vielleicht bist Du ganz anders drauf. Egal wie Du Dein Business gerade siehst, vielleicht findest Du Dich hier und da wieder und erkennst, dass Du Dich vielleicht doch noch selbst sabotierst. Lesen lohnt sich ganz bestimmt also bleib bitte dran.

Die bösen Männer sind nur ein Teil des Problems

Mädels ich kann es nicht mehr hören. Ich höre oft, mein Mann hilft nicht im Haushalt, deswegen habe ich nicht genug Zeit mein Business zu betreuen. Auf Arbeit lässt mich mein Chef nicht weiter die Karriereleiter hochsteigen. Mein Kollege XY sabotiert mich auf Arbeit und meine Karriere ist nach 20 Jahren kein Stück weiter. Ich bin Mama ich kann mich nicht um mein Geschäft kümmern. Das und noch viel mehr hört man. Wir Frauen haben es so schwer, weil Männer XY nicht tun.

Ich wurde auch oft ausgebremst durch Männer, aber anstatt aufzugeben habe ich weiter gemacht und bin andere Wege gegangen. Manche waren ungewöhnlich und haben mich wider Erwarten schneller ans Ziel gebracht. Ich hatte auch meine Portion Sexismus und sogar Gewalt durch Männer die ich schlucken musste, aber eins habe ich nie gemacht. Mich hingesetzt und aufgegeben.

Männer sind nicht unsere Feinde. Wir sind unsere größten Feinde. Wir sind diejenigen die Entscheidungen treffen die unsere Karriere, unsere Finanzen und noch viel mehr negativ beeinflussen. Was ich toll finde ist, dass so langsam ein Umdenken stattfindet. Immer mehr Mädels arbeiten zusammen anstatt gegeneinander. Immer mehr Frauen machen den Mund auf und setzen sich für mehr Gleichberechtigung ein.

Da ist definitiv was im Wandel, aber in den Business Facebook Gruppen von Frauen ist das in weiten Teilen noch kein Thema. Und das nervt. Findet Wege und boxt Euch durch. Haltet Euch nicht auf mit Gejammer, sondern zeigt der Welt was ihr so draufhabt.

Umgib Dich mit Leuten die Dich motivieren und konstruktiv kritisieren

Wartest Du darauf, dass Dir Dein Mann, Deine Familie oder sonst wer Erlaubnis gibt ein Business zu leiten? Willst Du Bestätigung von Deiner Familie, dass Du das richtige tust? Stellst Du Deine Karriere hinten an, weil Du denkst anders geht es nicht? Wenn ja hör auf damit.

Wenn Du Dich und Deine Entscheidungen ständig abhängig machst davon ob jemand damit einverstanden ist, wirst Du es nie weit bringen. Du wirst dahin dümpeln und irgendwann Dich ärgern warum Du nicht einfach gemacht hast anstatt zu warten.

Ich habe mich lange davon bremsen lassen was andere von mir denken und wie ich traditionell mein Business aufbauen sollte. Das ärgert mich heute noch wie viele Jahre ich damit verschwendet habe. Ich versuche mich nicht zu sehr zu ärgern, weil ich die Vergangenheit eben nicht ändern kann.

Mich nimmt heute noch keiner richtig ernst im engsten Umfeld, aber das kommt mehr daher, dass die wenigstens im engsten Umfeld etwas mit einem Onlinebusiness oder einem Kreativbusiness zu tun haben. Es ist schlicht weg fehlendes Wissen und Verständnis, aber nicht automatisch böse gemeint.

Mach Dich mental frei von solchen Leuten und akzeptiere, dass sie eben so denken und Dich nicht verstehen. Sobald sie anfangen Dir Steine in den Weg zu legen musst Du reagieren, aber bis dahin bist Du ihnen keine Erklärung schuldig. Mach Dein Ding! Du weißt was Du tust und selbst wenn Du mal nicht weißt was Du tust, hast Du ein Recht darauf zu lernen und Fehler zu machen. Männer machen das am laufenden Band. Einfach ihr Ding. Und Du darfst das auch.

Wenn Du Dich nicht ernst nimmst tut es keiner!

Klingt hart aber ist so. Wenn Du Dich nicht ernst nimmst, dann wirst Du automatisch langsamer. Du setzt Dinge langsam oder gar nicht um. Du wartest ständig auf etwas und wirst passiv in allem was Du tust. Nimm Dich verflucht nochmal ernst!!! Es ist egal ob das jemand anderes tut. Du und Dein Mindset sind entscheidend, nicht die Männer, die Familie oder sonst wer der Dich vermeintlich bremst.

Du hast ein Recht auf eine eigene Meinung, auf Deinen eigenen Weg, auf Deine eigenen Entscheidungen, Fehler, Erfolge und Lektionen des Lebens. Nutze die Zeit, das Leben ist verdammt kurz. Wir Frauen haben heutzutage mehr Möglichkeiten den je uns zu verwirklichen und etwas zu bewegen. Wir können aktiv die Welt verändern mit unserem Schaffen.

Denke groß, hab Angst dabei und mach es trotzdem. Wenn ich dran denke wie viele Business Ideen ich einfach in der Schublade verstauben habe lassen nur, weil jemand sagte es sei doch völlig unrealistisch für ein Mädchen vom Land das zu erreichen. Ich hatte zwar auch starke Frauen um mich herum, aber eben nicht genug davon bis ich anfing sie aktiv zu suchen. Bis ich anfing von Frauen zu lernen anstatt immer nur von Männern.

Du hast als Frau schon von Natur aus so viele Stärken. Richtig eingesetzt kannst Du so viel Gutes in die Welt bringen. Wir Frauen haben nicht nur Nachteile in der Gesellschaft. Es gibt noch eine Menge davon, dass ist leider nicht von der Hand zu weisen, aber es liegt an uns wie lange das noch so bleibt.

Was auch noch wichtig ist. Sobald Du Dich ernst nimmst und selbstsicher auftrittst, wird auch Dein Business nach außen hin professionell wahrgenommen. Stelle Regeln auf was die Zusammenarbeit mit Dir betrifft. Setze Grenzen und habe immer Deine Finanzen im Griff. Interessiere Dich für Zahlen und suche Dir die richtigen Helfer. Es ist Dein Business und es sind Deine Regeln. Punkt.

Deine To Do Liste für die Zukunft

  1. Nimm Dich und Dein Business ernst!
  2. Träume groß und bekloppt und erlaube Dir, dass das so völlig in Ordnung ist!
  3. Sag auch mal nein! Die Welt wird nicht untergehen, versprochen.
  4. Filtere Menschen die Dich minderwertig abstempeln. Die braucht man nicht.
  5. Warte nicht darauf, dass Dein Partner den Putzlappen in die Hand nimmt. Drück ihm das Teil in die Hand. Der schafft das schon wenn er will.
  6. Hör auf zu jammern und nutze Deine Zeit lieber um Lösungen für Deine Probleme finden.
  7. Schau wie Du es Dir leichter machen kannst um Dein Business im Griff zu behalten
  8. Siehe Punkt eins. Habe fertig.

Ich hoffe meine Message ist angekommen und vielleicht fühlst Du Dich jetzt nicht persönlich angegriffen, sondern bist dankbar für den kleinen Tritt in Deinen hübschen Hintern. Lass es krachen und entschuldige Dich nicht dauernd. Vernetze Dich mit anderen Frauen und Du wirst sehen die Dinge können leichter werden.

Seitdem ich einfach durchziehe was ich machen will, komme ich auch im Business wieder voran. Einige Ziele habe ich dieses Jahr schon erreicht, aber auch nur weil sie teilweise wirklich klein waren. Seit ein paar Wochen denke ich endlich größer auch, wenn mein engstes Umfeld mich für bescheuert hält und Erfolg teilweise deutlich anders definiert als ich.

Versuche mal Dein Business nicht als ständiges Kriegsfeld zu sehen, sondern lass los und vertraue auf Dich. Die Bestätigung von anderen ist nicht notwendig für Dein vorankommen. Such Dir die richtigen Unterstützer und schaue wen Du unterstützen kannst. Gute Taten lohnen sich immer und das Vertrauen in sich selbst sowieso. Du kannst mehr als Du denkst und zudem bist Du deutlich stärker als Du es für möglich hältst.

Also nochmal, nimm Dein Business ernst!

Nimm Dich ernst und lass es krachen! Die Lebenszeit ist zu kurz für ständiges Mimimi und mit dem Finger auf andere zeigen. Wie siehst Du das? Gab es bei Dir auch schon Situationen wo Du Dich aufgehalten hast und es mit dem Verhalten anderer gerechtfertigt hast? Wie hast Du es geschafft Dich wieder zu motivieren? Schreib es doch einfach in die Kommentare. Wir Mädels können so viel voneinander lernen.

Was erfolgreiche Business Frauen tun um ihre Ziele zu erreichen

Was erfolgreiche Business Frauen tun um ihre Ziele zu erreichen #ziele #erfolg
Was erfolgreiche Business Frauen tun um ihre Ziele zu erreichen #ziele #erfolg
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Ich bin immer auf der Suche nach Tipps wie ich meinen Alltag erleichtern kann als Business Frau. Seit einigen Jahren höre ich deshalb gezielt Podcasts zu dem Thema, lese Blog Artikel und Bücher und tausche mich mit anderen Business Frauen aus. Es geht mir nicht darum mich dauernd zu optimieren und noch produktiver zu machen. Das Ziel ist nicht Superwoman oder Supermom.

Es geht mir nur darum mehr Ruhe in den Tag und in meinen Kopf zu bekommen, damit ich anderen besser helfen kann und nicht selbst dauernd unter die Räder komme. Mittlerweile klappt das ganz gut, aber Du weißt ja das Leben ist lebenslanges Lernen.

In diesem Artikel fasse ich Dir mal zusammen, was ich so erkannt habe über die Jahre und welche Tipps ich bekomme habe, die mich wirklich weitergebracht haben. Nicht nur mich, sondern auch mein Business, weil ich die Art wie ich arbeite verändert habe.

Sie vergleichen sich nicht

Ich habe es schon in anderen Artikeln erwähnt, aber Vergleich mit anderen schadet Dir mehr als das es Dir nützt. Man kann unglaublich schnell in eine Spirale aus Zweifeln geraten und das kann schwerwiegende Folgen für Dein Business haben.

Erfolgreiche Businessfrauen schauen schon was die anderen machen, aber im Endeffekt gehen sie ihre eigenen Wege. Vielleicht entwickeln sie sogar bessere Dinge aus dem was sie gesehen haben und bringen andere wieder mehr voran.

Sie Netzwerken auch wenn sie schüchtern oder introvertiert sind

Netzwerken fiel mir lange Zeit sehr schwer. Ich bin nicht schüchtern, aber ich bin introvertiert. Ich brauche nicht viele Menschen um mich herum um happy zu sein. Wenn es aber um mein Business geht, muss ich mich etwas mehr präsentieren.

Zu dem Thema hat der Blog vanillamind.de eine Menge guter Tipps und ich glaube sogar einen Onlinekurs wenn ich mich recht erinnere. Die Autorin ist selbst schüchtern und hat gelernt wie sie das positiv in ihrem Business nutzen kann und auch teilweise überwinden kann.

Im Business kommt man definitiv nicht ums Netzwerken rum und wenn man sich erstmal damit beschäftigt hat, erkennt man oft, dass es gar nicht schlimm sein muss.

Konkurrenz ist ein Fremdwort

Erfolgreiche Business Frauen denken selten an Konkurrenz und mehr an Gemeinschaft. Ich glaube das ist auch eine Eigenschaft die viele Frauen vereint, egal ob sie ein Business haben oder nicht. Gerade wir Frauen sollten mehr zusammenarbeiten und uns gegenseitig fördern.

Teil Dein Wissen, Deine Stärken und halte mehr zusammen mit anderen. Konkurrenzdenken hält nur auf. Gemeinsam kommt man oft viel schneller ans Ziel und hat auch noch Spaß dabei. Konkurrenzdenken kann auch super schnell negative Gedanken wie Selbstzweifel und andere heraufbeschwören. Das tut weder Dir gut noch anderen.

Gesunde Ernährung und Angewohnheiten sind wichtig

2017 bin ich auf das Buch „Die Neuerfindung des Erfolgs“ von Arianna Huffington gestoßen. Ich habe es verschlungen. Sie erklärt am Anfang des Buches warum sie jetzt als Businessfrau besser auf sich achtet und wie das ihr Business beeinflusst hat. Das Buch kam für mich zur rechten Zeit, weil ich zu dem Zeitpunkt selbst völlig überarbeitet und ausgelaugt mit Herzrasen auf der Couch lag die meiste Zeit.

Schlaf ist ein wichtiger Faktor und das habe ich auch sehr oft von anderen Businessfrauen gehört. Ich kann es auch nur bestätigen. Ich bin länger gesund und im Business produktiv, wenn ich regelmäßig genug schlafe. Schlaf ist für den Körper unheimlich wichtig um sich zu regenerieren.

Aber nicht nur Schlaf ist wichtig, sondern auch Bewegung und gute Ernährung. Diese drei Faktoren hängen unmittelbar zusammen. Dein Business läuft nur so gut wie Du fit bist und Gas geben kannst. Es macht also wirklich Sinn auch in Dich und Deine Gesundheit zu investieren. Entwickle Routinen die Dir guttun und Raum zum Durchatmen geben.

Nicht nur reagieren, sondern auch agieren

Was ich auch gelernt habe ist, dass erfolgreiche Businessfrauen nicht nur reagieren, sondern auch agieren. Sie warten nicht darauf, dass sich die Umstände ändern oder jemand sie fördert. Sie packen an und geben Gas. Sie machen ihr Dinge und lassen sich nicht beirren auch, wenn erstmal keiner an sie glaubt.

Es sind Frauen reich geworden mit den ungewöhnlichsten Ideen oder, weil sie einfach ihre Stärken die sie als Frau haben genutzt haben. Das ist auch mein Appell an Dich. Warte nicht auf den perfekten Zeitpunkt. Komm aus dem Quark und leg los.

Mich regt es immer auf, wenn ich das Gejammer höre von anderen Frauen. Da hört man Sachen wie „mein Mann unterstützt mich nicht und erlaubt mir XY nicht“, Mädel verlass ihn zur Not, „ich habe Kinder ich kann mich nicht um ein Geschäft kümmern“, wo ein Wille ist da ist ein Weg. Ich kenne genug Mamas die nicht aufgegeben haben und sich durchgeboxt haben. Über die Hälfte davon ist auch noch alleinerziehend.

Ich sage nicht, dass wir Frauen es leicht haben. Leider ist Gleichberechtigung in Deutschland noch nicht 100% da, aber je mehr wir Frauen uns einbringen und Dinge bewegen, desto schneller wird sich auch etwas ändern.

Wir müssen unser Verhalten ändern. Weniger passiv, mehr aktiv. Egal in welcher Lebensphase Du gerade steckst. Du findest einen Weg und da draußen gibt es viele Mädels die Dich anfeuern werden. Glaub mir. Ich bin eine davon.

Selbstfürsorge wird großgeschrieben

Ich hatte es oben schon erwähnt wie wichtig gute Ernährung, Bewegung und Schlaf ist. Das ist ein Teil der Selbstfürsorge wie ich meine, aber es gibt auch noch andere Dinge die Du tun kannst.

Wenn Du es Dir leisten kannst geh einmal im Monat in ein Spa und lass Dich verwöhnen. Oder mach mehrmals die Woche Dir einen Spa-Abend zuhause. Lerne wie Du Dich gezielt entspannen kannst und höre auf Dein Bauchgefühl. Manchmal ist ein Schritt zurück mehr Wert als 10 Schritte im Eiltempo voraus. Ich musste auch erstmal ein paar Gänge runterschalten als es mir schlecht ging und konnte dann aber wieder voll durchstarten.

Du bist wichtig und deshalb solltest Du Selbstfürsorge wie Maniküre, lesen, Yoga oder was auch immer nicht als Zeitfaktor sehen der aufgebraucht wird, sondern als wertvolle Zeit die Deine Akkus auftankt.

Ich brauche mittlerweile abends im Bad fast 45 Minuten, weil ich mir Zeit nehme mich ausgiebig zu pflegen mit Maske, Lotion, Ölen und Co. Das entspannt so ungemein und mit etwas Musik oder Meeresrauschen ist es gleich nochmal so schön.

Du kannst besser für andere da sein, wenn Du auch an Dich denkst und was für Dich tust. Hört sich widersinnig an, aber es logisch, wenn Du darüber nachdenkst. Ein Brunnen gibt auch nur so viel Wasser wie er hat und muss auch wieder sich auffüllen, bevor er mehr geben kann.

Dein Körper funktioniert ähnlich. Wenn Du ihn immer bis an den Abgrund treibst, fällt er selbigen irgendwann mal runter und dann dauert es viel länger wieder auf die Beine zu kommen, als wenn Du regelmäßig Dir Zeit für Akkus aufladen nimmst.

Investition in die richtigen Dinge und Humankapital ist Key

Investitionen sind für ein Business sehr wichtig. Das kann in Werbung sein oder in Mitarbeiter oder Equipment und ähnliches. Erfolgreiche Businessfrauen aber denken genau nach bevor sie investieren und ob das ihr Business oder sie selbst weiterbringt.

Sie investieren um zu wachsen nicht um da zu bleiben wo sie sind. Sie bilden sich weiter und investieren somit in ihr Humankapital. Jedes Business verändert sich, wenn es wächst und als Chefin musst Du ständig neue Dinge lernen. Angefangen beim Marketing, über wie funktioniert Software XY bis hin zu wie leite ich ein Team, damit sich jeder wohl fühlt und gerne für mich arbeitet usw.

Investitionen sind wichtig, aber es sollten die richtigen sein. Klar macht mal auch eine Investition die nichts bringt und man hat etwas Geld oder Zeit in den Sand gesetzt, aber das ist trotzdem nicht verschwendet, sondern man hat wieder etwas gelernt und kann es das nächste Mal einfach besser machen.

Cheerleader für andere sein macht Spaß

Erfolgreiche Businessfrauen wollen nicht nur angefeuert werden, sie sind auch Cheerleader für andere. Mir geht immer das Herz auf, wenn sich Frauen in meiner Community zusammentun und gemeinsam tolle Erfolge erzielen. Oder wenn sie sich gegenseitig anfeuern und dadurch bewirken, dass sie wieder mehr an sich selbst glauben. Der Kopf ist unsere größte Hürde, aber wenn es da Leute gibt die an einen glauben, fällt es gleich leichter auch an sich selbst zu glauben.

Klar musst Du Dich nicht abhängig von der Meinung oder dem Zuspruch anderer machen. Das wäre auf lange Sicht fatal. Aber es tut gut einfach mal was Nettes gesagt zu bekommen und es ist schön, wenn man merkt der andere freut sich darüber.

Manchmal muss man gar nicht helfen, sondern einfach nur anfeuern. Und hey das tut nicht weh und macht richtig Spaß. Wo wir wieder zu dem Thema weniger Konkurrenz mehr miteinander kommen.

Du siehst es hängt alles zusammen

Gemeinsam mit anderen an Zielen arbeiten, auf die eigenen Bedürfnisse achten, andere anfeuern und lernen, lernen, lernen. Das wird auch Dich weiterbringen und zufriedener machen in Deinem Business.

Geld ist wichtig aber nicht alles und Erfolg ist für jeden etwas anderes. Gehe Deinen eigenen Weg und verbünde Dich mit anderen tollen Menschen. Es gibt so viele die Dich unterstützen würden und die Du unterstützen kannst. Glaub an Dich und pass auf Dich auf.

7 Wege für die Organisation Deiner Business-Ideen

7 Wege für die Organisation Deiner Business-Ideen #Evernote #Goodnotes #Organisation Ideen
7 Wege für die Organisation Deiner Business-Ideen #Evernote #Goodnotes #Organisation Ideen
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Hier eine Notiz im Smartphone, da ein Klebezettel, hier eine Liste im Filofax. Manchmal sind wir Menschen ganz schön chaotisch, wenn es darum geht unsere Ideen festzuhalten für später. Mir geht es oft so, dass ich mitten während ich was anderes mache, eine zündende Idee habe und sie schnell irgendwo aufschreiben muss.

Früher waren meine Ideen überall verteilt im Haus und ich fand am Ende nichts mehr oder vergaß, dass ich überhaupt mal Idee XY hatte. Ziemlich ärgerlich, wenn es dann auch noch etwas war, das mich in meinem Business schneller voran hätte bringen können. Mittlerweile habe ich ein genaues System wie ich meine Ideen erfasse und wo genau alle liegen.

Bis auf wenige Ausnahmen notiere ich meine Ideen nur noch digital und je nach Zweck in einem Google Doc oder in Good Notes auf dem iPad, wenn ich die handschriftliche Variante möchte. Ideen für Blogartikel sammle ich ausschließlich in der App ClickUp. So gibt es nur noch einen Ort an denen ich diese Ideen. Ich finde immer wieder was ich suche. Vorteil der digitalen Ideen-Erfassung ist auch die Suchfunktion der jeweiligen Apps.

Es passiert also nur noch selten, dass mir mal eine Notiz durch die Lappen geht oder gar ganz abhandenkommt. Aber wie sagt man so schön viele Wege führen nach Rom und jeder muss für sich herausfinden was zu einem passt. Jeder denkt anders und muss sich so organisieren, wie das eigene Hirn tickt. Der eine braucht alles digital, der andere liebt Stift und Papier und wieder andere schwanken immer wieder hin und her so wie ich.

Die folgenden Tipps sollen Dir dabei helfen, Deine Ideen besser zu sortieren, damit Du immer weißt woran Du als nächstes Arbeiten oder was Du erreichen willst. Ich habe hier ein paar Vorschläge zusammengestellt, die Du entweder einzeln oder in Kombination nutzen kannst. Du musst einfach herausfinden was für Deinen Kopf passt und wo Du am wenigsten Mühe hast das System zu pflegen und mit Ideen zu füllen.

01 | Notizbücher mit Farbcode

Wenn Du gerne auf Papier Deine Ideen festhältst, kannst Du sie nach Themen mit einem Farbcode sortieren. Entweder hat jedes Notizbuch eine andere Farbe. Die von Leuchtturm z.B. sind bunt und haben eine gute Qualität. Oder Du nutzt farbige Klebezettel oder farbigen Seitenmarkierer. So weißt Du immer wo welche Ideen aufgeschrieben sind. Ich hatte z.B. mal ein lila Notizbuch für die ganzen Notizen rund um die Kursentwicklung und ein schwarzes für alle Notizen rund um meine Marketing Strategie.

02 | Bulletjournal mit Index

Die einfachste Art ein Notizbuch mit Ideen anzulegen ist, wenn Du vorne einen Index schreibst. Zum Beispiel Seite 1-20 ist alles rund um Blog Artikel Ideen notiert, von 21-40 dann alles rund um Deine Produkte und so weiter. Du kannst dazu das offizielle Bulletjournal zweckentfremden oder einfach ein normales Notizbuch nehmen und die Seitenzahlen markieren. Es gibt auch Notizbücher da sind Seitenzahlen schon vorgedruckt. Einfach mal die Produkte vergleichen.

03 | Ringbuch oder Filofax

Vor Jahren hatte ich auch ein ziemlich gutes System in meinem Filofax. Es gab für jeden Bereich in meinem Business eine Abteilung um zu brainstormen und Ideen zu sammeln. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist auch noch praktisch, weil Du ganz einfach blättern kannst und Seiten hinzufügen oder austauschen kannst. So kannst Du den Filofax immer ordentlich und aktuell halten. Das Ganze funktioniert natürlich auch mit einem normalen Ringbuchordner und Trennern zwischen den Seiten. Gibt es in jedem Schreibwarengeschäft.

04 | Apps auf dem Smartphone oder Tablet

Jedes Smartphone kommt heutzutage mit ein paar Apps die vorinstalliert sind. Dazu zählen die Notizapp und das Diktiergerät. Mit diesen beiden Apps kommst Du schon weit. Ich nutze beides auf dem iPhone nahezu täglich. Das Diktiergerät ist besonders praktisch, weil ich kurz und knapp eine Idee diktieren kann und nicht erst schreiben muss.

Ich mache das meist nach einem Termin mit einem Kunden oder im Auto, wenn ich irgendwo warten muss. Ich nutze die App aber niemals beim Fahren. Falls ich meine eine geniale Idee zu haben und Angst habe sie zu vergessen, fahre ich rechts ran bei nächster Gelegenheit und notiere sie.

Apps die ich auch nutze sind Evernote und Good Notes. Beide Apps nutze ich allerdings nur auf dem iPad. In Evernote clippe ich Ideen aus dem Internet. Das können Artikel sein oder Salespages und mehr. In Good Notes hat alles Platz was handschriftlich notiert wird. In beiden Apps kann man Ordner und Notizbücher anlegen. In Evernote nennen sich Ordner Notizbuchstapel, aber es kommt auf das Gleiche hinaus.

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05 | Kanbanboard

Kanban Boards sind praktisch, wenn Du Workflows visualisieren willst. Jede Aufgabe kann z.B. ein Klebezettel sein und wird zwischen den Rubriken auf dem Board hin und her geschoben. Kategorien können sein in Arbeit, Feedback nötig, Korrekturphase und abgeschlossen.

Gleiches kannst Du auf Ideen übertragen. Du musst einfach nur die Überschriften ändern in z.B. Marketing, Blog Artikel, Funnel-Ideen und so weiter. So ein Board kannst Du entweder Dir an die Wand hängen oder eine digitale App nutzen wie Trello, Meistertask oder ClickUp. Für manche Workflows habe ich das z.B. in ClickUp so angelegt und es hilft mir dabei den Überblick zu behalten.

06 | Mindmaps

Mindmaps habe ich erst seit kurzer Zeit für mich entdeckt und bin langsam besessen davon. Alle meine Funnels plane ich in Mindmaps, Webseiten werden auch oft da geplant und selbst Produkte habe ich schon in einer Mindmap skizziert und geplant. Die Struktur der Mindmaps kann individuell angepasst werden und es gibt einige Apps auch dafür.

Du kannst Mindmaps natürlich auch auf Papier anlegen. Ich fand das aber je nach Umfang recht unpraktisch. Aber experimentiere einfach und schau was zu Dir passt. Ich nutze übrigens die App Mindnode auf dem iPhone und dem iPad. So habe ich sie immer dabei und kann bei Wartezeiten unterwegs daran rumtüfteln.

07 | Google Docs

Google Docs sind auch super praktisch. Du kannst Ordner anlegen und mit einem Farbcode markieren. Dort packst Du dann alle Deine Google Docs mit den jeweiligen Ideen rein. Ich habe z.B. alle meine Business Strategiepapier als Google Docs gespeichert und kann sie auch auf dem Smartphone unterwegs bearbeiten. Wer im Team arbeitet hat es auch deutlich leichter mit Google Docs, denn sie sind blitzschnell geteilt und bearbeitet.

Das ist wichtig für die Organisation von Ideen

Schau, dass Du die Ideen an so wenig wie möglichen Orten sammelst und, dass das System gut strukturiert ist. Kleines Beispiel. Die vorinstallierte Notizapp auf dem Smartphone kann schnell unübersichtlich werden, wenn tausende „Zettel“ darin gespeichert sind. Du könntest z.B. pro Thema eine Notiz anlegen.

Ich habe auch Emojis genutzt um die Notizen noch ein bisschen zu visualisieren damit ich schnell erkenne welche Notiz für was ist. Eine Notiz hat Obst und Gemüse in der ersten Zeile und darunter steht Gesundheit. Alles was mit dem Thema zu tun hat wird da notiert. Geschenkideen haben direkt in der ersten Zeile kleine Geschenkpäckchen abgebildet, die Einkaufsliste hat Einkaufstaschen und so weiter.

Also schau wo Du sie speichern willst und wie Du sie ganz einfach anlegen und aktualisieren kannst. Je komplizierter Dein System desto weniger wirst Du es nutzen. Also mache es Dir einfach und überlegen genau was zu Dir und Deine Gewohnheiten passt. Bist Du oft am Smartphone wäre eine digitale Variante praktisch.

Wenn Du den ganzen Tag Deinen Filofax nutzt, dann setze ihn richtig ein. Du verstehst denke ich was ich meine. Das Chaos wird bleiben solange bist Du weißt an welchem Ort Du dir Ideen brauchst um sie wieder zu finden.

Ich habe einige Jahre so ziemlich alle möglichen Systeme ausprobiert und bin jetzt wie gesagt hauptsächlich digital unterwegs und liebe es. Wie organisierst Du Deine Ideen? Hast Du ein System?

6 Gründe warum Du einen Redaktionsplan brauchst und lieben wirst

6 Gründe warum Du einen Redaktionsplan brauchst und lieben wirst #Redaktionsplan #Contentplanung #content #Blogartikel #SocialMedia #Bloggen #Blogbeitrag #Blogbusiness #Monetarisieren #Produktivität
6 Gründe warum Du einen Redaktionsplan brauchst und lieben wirst #Redaktionsplan #Contentplanung #content #Blogartikel #SocialMedia #Bloggen #Blogbeitrag #Blogbusiness #Monetarisieren #Produktivität
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Regelmäßig Content zu erstellen ist nur dann möglich, wenn Du einen Plan hast. Es gibt einige Tools mit denen Du so einen Redaktionsplan erstellen kannst. Google Kalender, Asana, Meistertask you name it. Ich plane meinen Content in Asana und schreibe meine Artikel in Google Docs. So kann ich auch mobil meine Texte erstellen und bearbeiten und spare Zeit. Dank meines Redaktionsplans in Asana habe ich immer den Überblick und weiß an was ich arbeiten muss, damit alles regelmäßig und pünktlich online geht.

Aber mal von vorne. Was ist eigentlich ein Redaktionsplan?

Ein Redaktionsplan ist eine zeitliche und inhaltliche Übersicht Deines Contents. Du kannst so einen Plan für Deinen Blog, Deinen Podcast und für Deine Social Media Kanäle anlegen. So kannst Du zum Beispiel Themenwochen planen oder mit einem Team besser zusammenarbeiten. Wenn Du Content-Marketing für Dein Business nutzt, ist so ein Redaktionsplan unerlässlich. Denn nur so wächst der Traffic auf Deiner Website und nur so werden Deine Wunschkunden auf Dich aufmerksam.

1. Ein Redaktionsplan verschafft Übersicht

Mit einem Redaktionsplan weißt Du immer woran Du arbeiten musst und was als nächstes online geht. Die großen Zeitschriften und Verlage haben sowas, warum Du dann nicht auch? Für mich hat sich der Redaktionsplan bewährt. Mein Content ist organisiert und abwechslungsreich. So wird es nie langweilig für den Leser und auch nicht für mich. Ich habe einen Redaktionsplan für meinen Blog und für Social Media (Instagram und Facebook). Alles ist koordiniert und organisiert. Das freut mein Planungsnerd-Herz einfach mega. Zudem ist auch noch alles an einem Platz. Yay!

2. Content geht regelmäßig online

Wenn Du einen Plan hast, weißt Du was zu tun ist und wann. Nur so geht Content regelmäßig online und Du kannst Deine Reichweite verbessern in allen Bereichen. Egal ob Website Traffic oder Social Media Engagement. Du musst nicht hektisch schnell was schreiben nur um etwas zu posten. Du kannst Content vorausplanen und automatisch online gehen lassen. Zudem wissen Deine Leser wann immer neuer Content auf Deiner Website erscheint und können sich danach richten. Das schafft Vertrauen und wirkt professionell.

3. Der Redaktionsplan spart Zeit

So ein Redaktionsplan ist schon toll. Nicht nur weißt Du was zu tun ist und wann, sondern er spart eine ganze Menge Zeit. Du kannst Content für den Monat zum Beispiel an einem Tag schreiben, weil Du weißt was genau Du schreiben willst. Das ist viel effizienter als einen Tag vor Artikelveröffentlichung anzufangen mit dem Schreiben.

Recherche kann auch viel effizienter erledigt werden, weil die Themen stehen und Du somit vollen Überblick hast, was Du noch raussuchen musst. Du kannst vorausplanen und Du kannst weit vor Veröffentlichung den Content erstellen. Wenn dann zum Beispiel eine geschäftige Launch-Woche für Deinen Kurs zum Beispiel kommt, ist der Content schon fertig und geht automatisch online. Du kannst Dich dann auf die Live-Promo konzentrieren und Dich um Deine Kunden / Studenten kümmern.

4. Teamwork klappt besser

Sobald ein Redaktionsplan steht kannst Du Aufgaben delegieren. Jeder im Team weiß was zu tun ist und vor allem bis wann. Das erleichtert die Kommunikation und die Produktivität der Gruppe steigt, weil jeder auch eigenständig voran kommt und alleine arbeiten kann. Gerade für Remote-Teams ist das alles praktisch. Alles ist klar und verständlich.

Für 2019 habe ich zum Beispiel geplant, dass ich den Content kreiere, aber das Team meinen Content für die jeweilige Plattform editiert. Zum Beispiel, dass er anständig im Blog formatiert ist und gut gelesen und geteilt werden kann. So kann ich mich auf die Kreativarbeit und auf die Kunden konzentrieren und mein Content geht online auch ohne mein weiteres zutun. Alles was ich schreibe und veröffentliche kommt auch immer von mir und dabei bleibt es auch, aber Formatierung ist etwas, das man gut delegieren kann.

5. Themen können strategisch geplant werden

Mit einem Redaktionsplan kannst Du auf bestimmte Ereignisse, saisonal oder auf Fragen Deiner Leser reagieren. Du kannst zum Beispiel Serien für den Blog planen, Content passend zum Valentinstag erstellen oder Content passend zu Deinen Produkten oder Services veröffentlichen.

Das erleichtert manchmal auch die Ideenfindung und schafft Verbindung zum Leser und Kunden. Für Social Media gilt dasselbe natürlich. In meinem Business, könnte ich quasi einmal im Jahr den Content für das ganze nächste Jahr planen und dann nur noch spontan ergänzen wenn mir danach ist oder etwas sich ergibt.

Auch die Zusammenarbeit mit Sponsoren kann so geplant werden. Vielleicht hast Du ja Langzeitsponsoren für Deinen Blog oder Du bist das Werbegesicht für eine Marke für ein Jahr. Genau da brauchst Du dann einen guten Plan, um Deinen Content nicht zu einseitig und werbelastig werden zu lassen. Denn Du willst ja schließlich auch authentisch bleiben und nicht ständig als wandelnde Reklame rumlaufen.

6. Verhindert Schreibblockaden

Als ich noch so einfach in den Tag hinein gebloggt habe, gingen mir oft die Ideen aus oder ich wollte ein bestimmtes Thema besonders gut schreiben und blockierte meinen Kopf damit. So ging ziemlich unregelmäßig Content online und ich war mega gefrustet, weil ich wusste ich kann so nicht wirklich Leuten helfen oder sie positiv inspirieren.

Schreibblockaden fühlen sich echt fies an, weil man auch nie so recht weiß wann sie enden. Man hat Mühe sie zu überwinden und das frisst eine Menge Zeit und Energie. Seit ich den Redaktionsplan wirklich konsequent durchziehe, hatte ich nicht eine Schreibblockade. Und das nun schon seit über einem Jahr.

Du siehst so ein Redaktionsplan hat viele Vorteile und kann Dir echt Nerven und Zeit sparen. Wenn Du mehr über Redaktionspläne, Business Organisation und Strategien lernen willst, dann schau Dir meinen Kurs Solopreneur Playbook an. Dort teile ich mein Wissen aus 15 Jahren Selbstständigkeit und helfe kreativen Solopreneuren ihr Business zu optimieren und mehr Einkommen zu generieren.

Falls Du schon einen Redaktionsplan hast, wie organisierst Du ihn? Bist Du zufrieden mit Deinem System?

10-Punkte-Plan für ein organisiertes Business

10-Punkte-Plan für ein organisiertes Business #Prozesse #Workflows #Ordnung #Produktivität #Organisation #Büroalltag #Effektiv #Businesstipps
10-Punkte-Plan für ein organisiertes Business #Prozesse #Workflows #Ordnung #Produktivität #Organisation #Büroalltag #Effektiv #Businesstipps
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Als ich mich 2003 selbstständig machte und noch ziemlich grün hinter den Ohren war, hatte ich in meinem Business kaum ein System. Meine Buchhaltung machte ich noch mit Excel und Briefpapier in Word. Jap schlimmer geht es nicht. Ich hatte keinen Workflow für Projekte, keine anständig strukturierte Aufgabenliste und vor allem keinen Plan, wohin ich mit meinem Business überhaupt wollte.

Da mein Studium sehr vielfältig war und ich eine Menge Fähigkeiten hatte, bot ich natürlich auch alles als Service an. Man muss ja alles gut können dachte ich. Man muss doch so viele Aufträge wie möglich annehmen dachte ich. Und ach ja, Schlaf ist überbewertet, weil nur wer hart arbeitet erreicht auch etwas. Nachtschichten sollten also kein Problem sein oder?

Naja. Man kann sich ausmalen wie ich drauf war die meiste Zeit. Gestresst, die Kreativität verabschiedete sich regelmäßig und gesundheitlich ging es mir überhaupt nicht gut. Ich zog nur Mist an und war ziemlich unzufrieden mit meiner eigenen Leistung und wie ich Kundenprojekte abwickelte. Man muss glaub ich nicht Einstein sein um zu erkennen, dass meine Kunden auch nicht immer happy waren.

Das Ergebnis war zwar immer top, aber der Weg dahin war mehr als holprig und stressig. Das Blatt hat sich aber vor ein paar Jahren gewendet und vor allem letztes Jahr, nachdem ich endlich auf mich selbst gehört habe. Jetzt laufen Kundenprojekte reibungslos die meiste Zeit und ich kann deutlich mehr Menschen helfen als früher.

Aber wie habe ich das geschafft? Ganz einfach. Ich habe einen 10-Punkte-Plan verfolgt und jeden Bereich meines Businesses optimiert. Jetzt habe ich mehr Zeit fürs Wesentliche und die Kreativität ist nahezu dauernd am fließen. Nicht immer natürlich. Ich bin auch nur ein Mensch, aber ich bin deutlich produktiver und vor allem glücklicher als vorher. Manche der 10 Punkte sind ziemlich offensichtlich, aber man denkt gar nicht wie oft diese Punkte vernachlässigt oder gar vergessen werden.

1. Posteingang-System

Alles fängt an mit dem System für den Posteingang. Hier kommt in der Regel zu aller erst der Kontakt mit dem möglichen bzw. vorhandenen Kunden zustande. Ist der Posteingang nicht systematisch sortiert, versinkt man schnell in hunderten E-Mails und übersieht wichtige Nachrichten mit Leichtigkeit.

Man braucht ein paar Ordner (max.10!) und Filter um das Chaos zu vermeiden und falls nötig zu bändigen. Seit ich Filter nutze antworte ich wieder recht zeitnah auf E-Mails. Was früher 2-3 Tage dauern konnte, ist jetzt in etwa 24 Stunden maximal erledigt.

GMail lässt sich sehr einfach anpassen und sortieren. Ich nutze es seit Jahren anstatt Outlook oder was es sonst noch so gibt. App öffnen, E-Mails bearbeiten, fertig. Keine Updates, keine komplizierten Installationen, keine Technik die regelmäßig zickt. Hurra! Überlege wie Du Deinen Posteingang strukturieren könntest und welche Filter Du brauchst, um wirklich hauptsächlich wichtige E-Mails zuerst zu sehen.

2. CRM Software

CRM Software (Client Relationship Management) hilft Dir Deine Kunden gut zu organisieren. Follow ups werden nicht vergessen, Du kannst an Geburtstage denken oder hast Überblick über die Kommunikation mit dem Kunden. Ich selbst mache das mit Dubsado und Asana, aber es gibt Tools wie Streak für Gmail oder Zoho. Das CRM ist quasi Deine Sammelstelle für alle Kundeninformationen, damit Du einen genauen Überblick hast.

3. Projektmanagment Software

Wer oft gleichzeitig an Projekten arbeitet, und das passiert häufig als kreativer Freelancer, der wird schon mal die Situation gehabt haben, dass da urplötzlich eine Deadline am Horizont auftauchte. Und hey, es fehlt ja noch die Hälfte an Info vom Kunden und die Website ist noch nicht mal programmiert. Hilfe! Nachtschicht. Stress. Eine Projektmanagement Software kann das verhindern.

Du behältst den vollen Überblick und überbuchst nicht Deinen Kalender. Zudem kannst Du Deine Kunden rechtzeitig erinnern, wenn Du noch Informationen oder Bilder für das Projekt benötigst. Aufgabenlisten sind klar strukturiert und Du weißt jeden Morgen woran Du arbeiten musst.

Ich nutze Asana als Projektmanagement System. Im Grunde manage ich mein ganzes Business mit Asana. Von Content Marketing bis Kundenprojekte wird alles genau festgehalten und geplant. Seither arbeite ich deutlich produktiver und vor allem fokussierter. Was zum Resultat hat, dass ich jeden Monat mein Einkommen bisher steigern konnte. Es ist so mega hilfreich ein solches System zu nutzen.

Natürlich kann man das auch alles auf Papier, aber Papier erinnert Dich nicht wie es Software tun kann. Und Papier egal in welcher Form hast Du auch nicht immer bei Dir, ein Smartphone sind wir mal ehrlich hast Du aber denke ich immer dabei. Und somit auch Dein Business in der Hosentasche. Ich kann Asana wärmstens empfehlen, aber ich kenne auch Leute die auf Meistertask schwören. Schau Dir an was zu Dir passt.

4. Kundenprozess-System

Kundenprojekte beginnen mit der Akquisition und gehen dann über ein Angebot hoffentlich in einen Auftrag über. Wenn Du ein anständiges System hast, verläuft dieser Vorgang reibungslos und in großen Teilen automatisch. Überlege Dir genau durch welche Stadien Dein Kunde gehen soll in Deinem Business. Wie findest Du Kunden? Wann machst Du regelmäßig Akquise? Was passiert wenn jemand eine Anfrage stellt? Was brauchst Du damit ein Interessent zum Kunden wird? Welche Workflows musst Du durchlaufen je nach Art des Projekts?

Das und noch mehr solltest Du Dir mal aufschreiben und überlegen wie Du die einzelnen Punkte verbinden kannst, damit Kundenprojekte nach Plan verlaufen und Deadlines eingehalten werden können. Nutze zum Beispiel ein Tool wie Dubsado. Dort kannst Du Workflows anlegen, die zum Beispiel es erlauben, dass ein Kunde automatisch Angebote und Verträge bekommt und Dich super einfach buchen kann.

Dein Arbeitskalender könnte sich automatisch mit den passenden Projekten füllen, wenn Du Routine-Aufgaben mit Systemen wie Dubsado und Asana verbinden würdest. Du musst nicht jedesmal von Hand ein Angebot aufsetzen. Du musst nicht jedesmal von Hand Rechnungen schreiben und schicken. Du musst nicht von Hand Deadlines und andere Termine in Deinen Kalender eintragen. Das kann alles alleine laufen, sodass Du Zeit hast für das Projekt und den Kunden selbst. Zeit für die eigentliche Arbeit und den Service am Kunden.

5. Daten-Organisation

Super wichtig ist auch dieser Punkt. Du musst Deine Daten anständig ordnen, damit Du nicht dauernd Daten verlierst oder Stunden mit der Suche nach Dokument XY verschwendest. Trenne privat von geschäftlich. Lege Ordner für wichtige Dokumente an wie die Buchhaltung und Verträge. Ordne die Dinge sinnvoll, damit Du sie schnell finden kannst.

Denke dabei nicht zu kompliziert und lege tausend Ordner an, sondern schau was zusammengehört und thematisch zusammen passt. Lege erst dann Unterordner an und versuche möglichst die Struktur so flach und einfach wie möglich zu halten.

Denke auch daran Deine Daten so zu sichern, dass sie nicht verloren gehen, wenn der Computer mal beschließt das zeitliche zu segnen. Stichwort Cloud. Entweder eine externe Cloud oder eine interne. Hauptsache die Daten sind mehrfach gespiegelt und anständig verschlüsselt, um sie vor fremden Zugriff zu schützen. Auch regelmäßiges ausmisten ist wichtig. Gerade wenn Projekte abgeschlossen sind, solltest Du die Ordner aufräumen und nicht mehr benötigte Daten wegwerfen.

6. Rechnungs- und Vertragssoftware

Rechnungen zu schreiben mit Word und Kalkulationen in Excel Zeile für Zeile anzulegen ist Schnee von gestern. Heute gibt es leistungsfähige Software die solche Vorgänge schnell und sauber erledigt und von überall auf der Welt bedient werden kann. Für Verträge kannst Du zum Beispiel SignRequest oder Hellosign nutzen.

Kein ausdrucken, unterschreiben, faxen oder einscannen mehr. Projekte können schneller begonnen werden, wenn der Papierkram einfach und zügig erledigt werden kann. Genauso sieht es mit der Buchhaltung aus.

Die Buchhaltung ist für viele ein rotes Tuch. Für mich war sie das auch lange Zeit. Ich habe mich regelrecht davor gedrückt sie zu machen und so häuften sich die Belege in meiner Ablage. Ich achtete oft nur darauf, dass der Kontostand korrekt ist und ich Rechnungen rechtzeitig zahlte. Anständig alles zu erfassen, machte ich recht unregelmäßig.

Jetzt aber ist Buchhaltung ein Kinderspiel. Ich nutze Sevdesk und kann so in wenigen Minuten pro Woche, meine Buchhaltung auf dem aktuellen Stand halten. Jeden Monat habe ich einen genauen Überblick darüber was ich verdient habe und was ich ausgegeben habe. Profit Planung ist damit super einfach und übersichtlich geworden.

7. System für Onboarding von Kunden

In meiner Anfangszeit hatte ich absolut kein System dafür, wenn Interessenten zu Kunden wurden. Ich hatte mir keine Willkommensmails oder ähnliches überlegt. Ich hatte keine anständigen Workflows wie ich den Kundenordner und die Dateien anlegen wollte. All die kleinen wichtigen Dinge purzelten regelmäßig durcheinander und verursachten Chaos und Verwirrung.

Jetzt aber habe ich zum Beispiel ein bestimmtes System wie ich Dateien benenne, wie die Kommunikation mit dem Kunden abläuft, was der Kunde als erstes an Informationen bekommt und vieles mehr. Die meisten Aufgaben beim Onboarding laufen vollautomatisch und der Kunde kann vieles selbst lenken. Das sparte in der Vergangenheit irre viel Zeit und der Kunde war überrascht wie professionell alles abgewickelt wurde.

Gerade beim Onboarding eines Kunden macht man Dinge immer wieder auf dieselbe Weise, warum nicht dann Teile oder alles automatisieren. Du verdienst kein Geld damit Ordner anzulegen oder E-Mails zu schreiben. Du verdienst Geld, wenn Du Dich um Deinen Kunden kümmerst und der hat Dich und Deine Zeit gebucht. Also mach das Onboarding so einfach wie möglich für Dich und vor allem für den Kunden. Mach es dem Kunden einfach Dich zu buchen und Dich zu bezahlen.

8. Aufgaben delegieren

Gerade als Einzelkämpfer musst Du enorm viele Hüte tragen. Du bist Buchhalter, PR-Mensch, Projektmanager, Kundenbetreuer und so viel mehr auf einmal. Das kann auf Dauer richtig anstrengend werden und an anderen Stellen Dir Zeit stehlen. Überlege welche Aufgaben Du daher auslagern könntest.

Überlege welchen Bereich Du in Deinem Business besonders gerne machst oder welche Aufgaben Du erledigen willst, um auch tatsächlich Einnahmen und Profit zu erzielen. Gib Aufgaben ab die zwar wichtig sind, aber Dich zuviel Zeit kosten und Dich abhalten von anderen wichtigen Aufgaben. Buche virtuelle Assistenten oder verteile Aufgaben an Dein Team.

Deinem Business besonders gerne machst oder welche Aufgaben Du erledigen willst, um auch tatsächlich Einnahmen und Profit zu erzielen. Gib Aufgaben ab die zwar wichtig sind, aber Dich zuviel Zeit kosten und Dich abhalten von anderen wichtigen Aufgaben. Buche virtuelle Assistenten oder verteile Aufgaben an Dein Team.

Niemand kann alles und alles gleich gut. Delegieren macht deshalb da Sinn. Es gibt vielleicht jemand der kann bessere PR-Texte schreiben als Du oder kommt mit Social Media prima klar. Lass andere das tun, was Dich abhält Kunden happy zu machen und neue Kunden zu gewinnen. Denke ans große Ganze.

Welche Aufgaben führen zu Einnahmen, welche Aufgaben halten nur auf und können locker an jemand ausgelagert werden? Virtuelle Assistenten findest Du sicher auch in Deiner Nähe. Dann könnt ihr euch für Meetings treffen oder Sachen können erledigt werden.

9. Batch Days

Seit ein paar Jahren habe ich Batch Days in mein Business integriert. Was sind Batch Days? Batching heißt zusammenpacken, stapeln. Das sind Tage an denen Du entweder nur Aufgaben zu einem bestimmten Thema erledigst oder ganz viele kleine Aufgaben, die Dich im Büroalltag einfach aufhalten. Zum Beispiel gibt es jeden Monat einen Tag an dem ich den Blogcontent für den Folgemonat schreibe. Oder alle zwei Wochen einen Tag, wo ich mich nur um mein Business kümmere.

Ich mache da die Wartung meiner Website, Buchhaltung, Ablage, räume meinen Computer auf, miste das Büro aus usw.. So bleibt alles gut im Griff und diese Aufgaben stören nicht meinen täglichen Workflow. Das bringt verbesserte Produktivität und weniger Ablenkung über den Tag verteilt. Überlege, welche Aufgaben Du nicht unbedingt täglich oder wöchentlich erledigen musst.

Mach eine Liste und schaue wie viele Tage im Monat Du benötigst, um diese Aufgaben effizient und schnell zu erledigen. Ich mache verschiedene Batch Days über das Jahr verteilt. Alle zwei Wochen, einmal im Monat, einmal im Quartal, einmal im Jahr ist der Rhythmus bei mir.

10. Offboarding von Kunden

Das Offboarding von Kunden ist mindestens genauso wichtig wie das Onboarding. Das Offboarding entscheidet oft darüber ob Kunden wieder auf Dich zukommen und ob sie Dich weiterempfehlen. Ich habe zum Offboarding je nach Service einen kompletten Workflow. Zum Beispiel habe ich früher auch Designs für Brautpaare gemacht.

Als das Projekt beendet war bekam das Paar ein kleines Geschenk, ich schickte dann noch eine Karte zur Hochzeit und ich schickte nochmal eine persönliche Karte ein Jahr später zum ersten Hochzeitstag. Ich bekam dafür super schönes Feedback und ich wurde weiterempfohlen.

Generell sollte das Offboarding gut getimed sein und der Kunde sollte sich bis zum Schluss prima aufgehoben fühlen bei Dir. Es lohnt sich Zeit in die Erstellung von Offboarding Workflows zu investieren, denn sie bringen Dir im Zweifel eine Menge kostenlose PR. Und Deine Kunden sind auch noch happy. Was willst Du mehr?

Ich hoffe dieser Artikel war hilfreich für Dich. Wie genau ich das alles manage und wie das bei mir hinter den Kulissen aussieht, kannst Du im Kurs Solopreneur Playbook lernen. Die Kurs ist eine Art Handbuch für kreative Selbstständige, mit diversen Modulen, Tech Trainings, Workbooks und mehr.

Mehr über den Kurs erfährst Du hier. Bei Fragen melde Dich bei mir per E-Mail oder schreibe mir eine Nachricht auf Instagram. Auf Instagram bin ich deutlich schneller beim Antworten nebenbei bemerkt. Also ich würde mich über Feedback freuen. Schreib in die Kommentare wenn Du noch Anregungen oder Fragen hast.

So funktioniert produktives arbeiten aus dem Home Office

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Eine Studie aus dem Jahr 2010 der Hochschule Luzern hat gezeigt, dass Arbeiter in Großraumbüros deutlich weniger leistungsfähig sind, aufgrund der ständigen Reize um sie herum. Das hat natürlich die Befürworter für Einzelbüros und das beliebte Home Office in ihrer Ansicht bestätigt. Ganz so einfach ist es aber auch im Home Office nicht. Ich selbst arbeite im Home Office seit 2003 und kann mir kaum vorstellen anders zu arbeiten. Dennoch habe auch ich manchmal mit den Nachteilen zu kämpfen.

Zuhause gibt es nämlich auch Ablenkungen und Verlockungen. Hat man einen schlechten Tag, will man am liebsten auf die Couch und sich einkuscheln. Die Couch ist ja auch direkt vor der Nase und da braucht es eine Menge Disziplin um nicht nachzugeben. Zudem sieht man die Wäsche die erledigt werden will, vielleicht sind auch kleine Zwerge unterwegs die unterhalten werden möchten oder der Partner arbeitet auch zuhause.

Hinzu kommt die Isolation und oft fehlende Ansprache durch Kollegen. Wenn man aber bewusst und strategisch an die Sache heran geht, dann kann das Home Office zu einer wahren Produktivitätsoase werden. So kannst Du auch verhindern dauernd erschöpft zu sein.

Arbeitsplatz einrichten

Um Ablenkungen gering zu halten, solltest Du einen festen Platz für Dein Home Office haben. Am besten einen Raum mit Türe, die Du im Bedarfsfall schließen kannst. Je nach Beruf reicht schon ein kleines Zimmer mit einem Schreibtisch und einer kleinen Sitzecke.

In Berlin war mein Büro fast 20 Quadratmeter groß und eine Menge Zeug stand drin. Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich überhaupt nicht so viel Platz brauche und mich der ganze Krempel auch oft ablenkt. Also habe ich nach dem Umzug den kleinsten Raum des Hauses bezogen und fühle mich dort richtig pudelwohl.

Ich versuche alles so einzurichten, dass nur wenig Reize auf mich einwirken. Keine Deko auf dem Schreibtisch und nur wenig im ganzen Raum. Wichtige Arbeitsunterlagen und Geräte haben ihren festen Platz an der Wand oder in Schubladen ordentlich verstaut.

Der Schreibtisch ist ein höhenverstellbarer Tisch und erlaubt so, dass ich mich auch etwas mehr bewege und nicht zu lange sitze. Ein anständiger Bürostuhl ist wichtig, damit man gut arbeiten kann und nicht schon nach kurzer Zeit Rückenschmerzen bekommt.

Optional für mich aber mittlerweile sehr wichtig, ist mein Vernebler für ätherische Öle*. Ich habe festgestellt, dass ich mich mit bestimmten Düften im Raum besser konzentrieren kann oder einfach ausgeglichener und somit leistungsfähiger bin. In meiner ständig wachsenden Sammlung befinden sich Öle wie Pfefferminz, Lavendel, Orange und Rosmarin. Pfefferminz hilft mir wenn ich merke, dass ich Kopfschmerzen bekomme oder wenn ich mich irgendwie nicht so ganz fit fühle. Lavendel hilft mir, wenn ich einen stressigen Tag zu bewältigen habe und Orange hebt einfach die Laune am Morgen, wenn ich mit der Arbeit anfange. Die Düfte tragen somit dazu bei, dass ich mich wohlfühle in meinem kleinen Büro.

Wenn Du Platz hast kannst Du Dir auch eine schöne Pflanze ins Arbeitszimmer stellen. Das trägt auch gleich zu einem besseren Raumklima bei. Es gibt sogar bestimmte Pflanzen die für Büros besonders geeignet sind habe ich gehört. Welche das sind müsste ich aber noch recherchieren.

Arbeitszeiten festlegen

Als ich noch keine festen Zeiten etabliert hatte, habe ich ständig zuviel gearbeitet. Ich hatte keine anständige Morgenroutine und hatte mittags um 12 schon mehr als 6 Stunden gearbeitet. Meinen Arbeitstag habe ich oft erst dann beendet, wenn wirklich garnichts mehr ging. Irgendwann klopfte dann aber der erste Vorbote des Burnouts an der Tür und ich begann langsam (leider zu langsam) umzudenken.

Jetzt habe ich feste Zeiten in denen ich arbeite und feste Zeiten in denen ich auf keinen Fall arbeite. Manchmal verschiebt sich das, weil das Leben eben passiert und man ja noch ein bisschen flexibel sein muss, aber im Großen und Ganzen hat sich zumindest ein Arbeitstag-Ende und eine strikte No-Work-Zone etabliert.

Klar denkt man, wenn man von zuhause arbeitet kann man so viel arbeiten wie und wann man will, aber so einfach ist das nun auch nicht. Man muss ja schließlich auch Geld verdienen und man muss produktiv bleiben um das zu erreichen.

Arbeite nicht im Schlafanzug

Es ist verlockend den ganzen Tag im Schlafanzug eingekuschelt im Bett zu arbeiten, aber es verleitet auch zu ein paar Dingen die schlecht für die Produktivität sind. Zum einen sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Du das Haus verlässt an so einem Tag um ein vielfaches. Soziale Kontakte werden vernachlässigt und die Kreativität wird auch immer weniger, weil man einfach kaum neue Eindrücke hat.

Hinzu kommt, dass man eher dazu neigt sich eben wieder ins Bett zu kuscheln als wirklich zu arbeiten. In meinem Business gilt die Regel, von Bett und Sofa wird nur gearbeitet wenn ich krank bin und auch nur dann bleibe ich in Kuschelklamotten wie Jogginghose und Co.

Ich persönlich fühle mich nicht vollständig und für den Tag bereit, wenn ich mich morgens nicht anständig anziehe und für den Tag bereit mache mit allem drum und dran. Ich hasse es, wenn ich die Tür im Schlumpi-Look öffnen muss, um Pakete anzunehmen oder wenn der Nachbar eine Tasse Zucker braucht. Das hat vielleicht auch mit meiner Erziehung zu tun, kann sein.

Aber ich habe das jetzt über die Jahre getestet und habe festgestellt, dass das so für mich am Besten funktioniert. Hier kann jederzeit jemand klingeln und wenn ich nicht gerade krank bin sehe ich auch vorzeigbar aus und gerate nicht in Stress.

Sorg für anständiges Futter

Die Küche ist im Home Office nicht weit und wenn Du dort nur Junk Food und Süßkram bunkerst, wird Dein Hirn irgendwann den Dienst verweigern, weil Du träge und müde wirst. Dein Körper braucht anständige Nährstoffe um leistungsfähig und produktiv zu bleiben. Ich habe mittlerweile eine kleine Morgenroutine bevor ich arbeite, wo ich ein anständiges Frühstück mache und mir gleich noch die gesunden Snacks und Getränke bereitstelle.

Denn ich kenne mich, wenn ich erstmal im Arbeiten drin bin, dann vergesse ich oft aufzustehen um etwas zu trinken und wenn ich arg in Eile bin mache ich mir nichts anständiges zu essen. Also schaue ich jeden Abend, dass für den nächsten Tag alles an gesunden Snacks bereit steht und wenn ich Lust habe koche ich sogar was vor, um am nächsten Tag keine Zeit zu verlieren.

Seitdem ich das mache ist meine Produktivität deutlich gestiegen und auch mein Körper fühlt sich besser an. So eine Vorbereitung dauert auch meist nur wenige Minuten oder man investiert mal ein zwei Stunden in der Woche. Mehr braucht es aber selten. YouTube sei Dank gibt es ja auch eine Menge Mealprep Videos mit Anregungen wie man sich gesundes Essen vorbereiten kann. Und Foodblogs gibt es auch wie Sand am Meer, also keine Ausreden mehr erlaubt.

Arbeitstag richtig beenden

Seit Jahren beende ich meinen Arbeitstag auf die gleiche Weise. Nur so kann ich richtig abschalten. Ich nehme mir jeden Abend eine halbe Stunde Zeit und überblicke grob den nächsten Tag und plane was ich planen kann. Danach leere ich meinen Kopf indem ich alles was da noch so herumschwirrt aufschreibe. Seit ein paar Monaten nutze ich dafür das iPad pro und Good Notes.

So verliere ich keine Zettel und ich kann sicher sein, dass ich nichts wichtiges vergessen habe. Ich schreibe auch ein paar Zeilen in mein Momentebuch und reflektiere den Tag. Was lief gut, was weniger, was habe ich gelernt und mehr. Das hilft dabei auch Rückschläge besser zu verkraften, weil man bewusst anfängt loszulassen. Ich versuche den Tag wie er ist zu akzeptieren und mir klar zu machen, dass der neue Tag neue Chancen birgt.

Wenn die Zeit es zulässt meditiere ich noch für 10 bis 20 Minuten und atme sehr bewusst. Das trägt dazu bei, dass sich angespannte Muskeln wieder lösen. Danach mache ich alles im Büro aus, räume weg was noch herumliegt und schließe hinter mir die Tür. Ab da mache ich nach Möglichkeit nur noch Dinge, die mich erfüllen für den Rest des Tages.

Ich koche, gehe mit meinem Verlobten spazieren oder lese ein spannendes Buch. Ich versuche mich einfach auf das zu konzentrieren was wichtig für mich und meine Familie ist. Noch sind mein Verlobter und ich allein, aber vielleicht haben wir mal Kinder und Haustiere und da will man die Zeit noch ein Stückchen mehr genießen als jetzt schon.

Deshalb ist es so wichtig den Arbeitstag bewusst zu beenden. Sonst kommt man nicht in den Entspannungsmodus und brennt früher oder später wie eine Kerze nieder. Arbeit ist wichtig, aber nicht das wichtigste im Leben. Und ich weiß, wenn man seinen Beruf liebt wie ich es tue, dann denkt man schnell, dass alles doch eins ist und alles Spaß macht. Aber am Ende des Tages ist selbst Arbeit die man liebt noch Arbeit und auch mal richtig anstrengend.

Deswegen sind mir mittlerweile meine Ruhepausen heilig, denn ich habe auf die harte Tour gelernt, wie man nicht arbeiten sollte. Wenn Du Dein Business auch vom Stress befreien willst und produktiver werden möchtest, dann schau Dir meinen Online-Kurs Solopreneur Playbook an. Im Kurs lernst Du was ich über die Jahre an Erfahrung gesammelt habe und kannst quasi über eine Abkürzung schneller Resultate für Dich erzielen.

Ich gebe unter anderem Tipps zu den Themen Produktivität, Organisation und Marketing. Hinzu kommen diverse Tech Trainings für Apps und Software und eine immer weiter wachsende Bibliothek mit Ressourcen, die Dir helfen sollen wieder schneller voran zu kommen und Deinen Fokus zu finden.

Schau einfach hier mal vorbei und informiere Dich über den Kurs. Bei Fragen komm gerne auf mich zu und schreibe mir eine E-Mail oder eine Nachricht auf Instagram. Kleiner Tipp, auf Instagram bin ich meistens schneller *zwinker*.