Wie ich es mir leichter mache meinen Blog und mein Business zu managen

Wie ich es mir leichter mache meinen Blog und mein Business zu managen
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Ich werde oft gefragt wie ich es immer schaffe regelmäßig Content zu erstellen, meine Kunden zu betreuen und auch noch auf Social Media präsent zu sein. Es ist alles ein Prozess den ich über Jahre nun perfektioniert habe um so wenig Zeit wie möglich aufwenden zu müssen, aber das Beste aus dieser Zeit herausholen zu können.

Es ist eine Kombination aus Hacks und Tools die ich nutze, die mir geholfen haben meinen Stress deutlich zu reduzieren und mein Business trotzdem voran zu bringen. Im Großen und Ganzen gibt es 5 Dinge die ich tue bzw. die organisiert sind, damit ich meine Arbeit optimal erledigen kann und dabei Zeit fürs Wesentliche gewinne.

Ich nutze Apps

Bei meiner täglichen Arbeit unterstützen mich ein paar Apps. Über die Jahre habe ich die Anzahl der Apps sehr reduziert und die ausgesucht, die einen ganz bestimmten Zweck erfüllen müssen. So nutze ich z.B. täglich das Projektmanagementsystem Asana. Asana ist mein Hauptquartier, wenn man so will. Dort sind alle meine Workflows, Termine, Projekte und Aufgaben hinterlegt die ich brauche und erledigen muss. Ich nehme mir regelmäßig Zeit Asana auf dem neuesten Stand zu halten und neue Dinge zu planen.

Wie genau ich Asana aufgebaut habe für mein Business kannst Du übrigens in meinem Kurs Simple Business Systems sehe. Dort gebe ich Dir einen kompletten Einblick in alle meine Systeme, Workflows und Tools. Alle Infos zum Kurs findest Du hier. Aber zurück zum Thema. Asana ist also meine Haupt-App. Dann nutze ich noch den Google Kalender für mein Business als auch privat. Hier laufen alle Meetings und Termine zusammen und ich kann meinen Terminplan mit anderen teilen. Sehr hilfreich, wenn man im Team arbeitet oder mit einem Partner zusammenwohnt.

Dann nutze ich natürlich noch Social Media Apps und Pinterest. Diese sind allerdings eher Traffic-Quellen und weniger Apps mit denen ich Dinge manage. Sie helfen einfach beim Aufbau meines Businesses und ich kann mich mit meiner Zielgruppe unterhalten.

Ansonsten nutze ich noch Apps wie Evernote für Notizen täglich und auch Apps auf dem iPad mit denen ich Mindmaps anlegen kann. Mindmaps sind besonders hilfreich, wenn ich komplexe Gedanken und Projekte irgendwie ordnen will, damit ich einen Plan mit allen Aufgaben erstellen kann.

Generell kann ich Dir nur empfehlen Dir Apps zu suchen die leicht zu bedienen sind und einen klaren Zweck erfüllen. Lange Notizen schreibe ich zum Beispiel nicht in Asana, sondern nur in Evernote in klar strukturierte Notizbücher. Genauso wenig plane ich Projekte in Evernote, dafür lieber in Asana. Man kann auch mit Evernote Pläne erstellen, aber in Asana hat man deutlich mehr Möglichkeiten und eine bessere Übersicht.

Zudem nutze ich noch Apps für die Gestaltung von Grafiken. Ich nutze hauptsächlich die Adobe Creative Cloud, aber auch manchmal, wenn ich unterwegs bin nutze ich Canva. Canva ist auch ein sehr praktisches Tool um Grafiken, Workbooks und Co zu erstellen.

Grundausstattung an Apps ist eigentlich immer ein Projektmanagementsystem, ein Kalender, eine App mit der man Social Media Beiträge planen kann und eine Notizapp. Weitere wie Mindmap Apps und Co kann man dann bei Bedarf mit in die Toolbox packen. Und wie gesagt sie sollten leicht zu bedienen und zu überblicken sein. Wenn Du ständig mit einer App kämpfen musst, dann wirst Du sie langfristig irgendwann nicht mehr nutzen und vielleicht sogar etwas unorganisierter sein.

Meine Lieblingsapps sind Asana, Evernote, Mindnode, Miro, Tailwind und Later. Dies sind auch die Apps die ich entweder täglich oder zumindest alle paar Tage nutze.

Ich delegiere

Gerade wenn Du Einzelkämpfer bist kommt irgendwann der Punkt an dem Du nicht mehr alles alleine schaffst. Du musst dann überlegen was Du abgeben kannst um Dich wieder mehr auf Deine Kernkompetenz konzentrieren zu können. Ich hasse zum Beispiel es die Buchhaltung zu machen. Deswegen bereite ich sie nur noch vor und den Rest macht mein Steuerberater. Das spart mir schon mal eine Menge Zeit.

Ich habe auch in der Vergangenheit Dinge wie Website Wartung oder Akquise delegiert. Jetzt brauche ich das nicht mehr delegieren, aber damals war es echt hilfreich. Es gibt viele Dinge die man an eine virtuelle Assistentin zum Beispiel delegieren kann. Recherche, Aufsetzen von Technik, Website Wartung, Einpflegen von Blogartikeln in WordPress, Gestaltung von Präsentationen und mehr. Schau einfach was Dich immer wieder aufhält und überlege ob Du das nicht lieber abgeben solltest um mehr Zeit für den wirklichen Aufbau Deines Businesses zu haben.

Ich automatisiere

Mittlerweile gibt es viele Vorgänge in meinem Business die ich automatisiere. Nein ich automatisiere keine Kommentare in Social Media Apps. Das ist mir zu unpersönlich. Was ich mache sind z.B. Dinge für meinen Newsletter zu automatisieren und so anzupassen, dass sie persönlich bleiben. So gibt es eine Willkommenssequenz sobald sich jemand für ein Freebie anmeldet.

Mein E-Mail-Postfach wird auch automatisch sortiert. Dazu nutze ich Labels und Filter die neuen E-Mails diesen Labels zuordnen. Kommt ein neuer Absender hinzu erweitere ich einfach die Regel für den Filter und schon wird beim nächsten Mal alles direkt in die richtigen Fächer sortiert.

Ich nutze auch Zapier um z.B. meine Datenbanken in Airtable zu aktualisieren und ich nutze Google Data Studio um automatisch Statistiken erstellt zu bekommen. Wer folgt mir, wie viele Besucher hat meine Website und und und. Ein weiterer automatische Vorgang ist der Verkauf meiner digitalen Produkte und Kurse. Über Funnels und teilweise direkt kann man diese kaufen und wird dann automatisch der Software hinzugefügt die den Kurs oder das Produkt dann letztendlich ausliefert.

Du kannst also überlegen welche Vorgänge du automatisieren kannst um mehr Zeit zu gewinnen, denn Du musst wirklich nicht jeden Vorgang immer wieder neu von Hand machen. Wenn Du z.B. Services verkaufst kann ich Dir das Tool Dubsado empfehlen. Hier kannst Du vom Angebot bis zur Vertragsunterzeichnung alles automatisieren. Dein Kunde findet Dich, füllt einen Kontaktbogen aus, bekommt ein Angebot, danach direkt den Vertrag und zum Schluss die Rechnung. Alles vollautomatisch, wenn Du das möchtest. Du kannst aber auch bei jedem Schritt jederzeit eingreifen falls Dir das zu automatisiert ist.

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Ich mache weniger mit mehr Fokus

Früher hatte ich jeden Tag eine To Do Liste von mindestens 20 Aufgaben. Meist habe ich diese Liste nicht bezwingen können und kam mir immer am Ende des Tages wie ein Versager vor. Das lies Stress entstehen und vor allem Frust. Irgendwann habe ich dann mal die Dinge anders angepackt und nicht mehr mich nur auf das typische ackern bis zum Umfallen konzentriert. Ich begann die Qualität meiner Arbeit zu verbessern indem ich weniger pro Tag auf meine Liste packte und dafür daran dann ganz konzentriert gearbeitet habe.

Jetzt habe ich jeden Tag eine Top 3 To Do Liste und dazu maximal noch 5-6 weitere Aufgaben in der Regel. So stelle ich sicher, dass die wirklich wichtigen Dinge erledigt werden. Alles weitere ist Bonus und macht einfach nur happy wenn es erledigt ist. Meine To Do Liste ist dank meiner besseren Planung auch viel übersichtlicher geworden und damit erscheint sie auch weniger angsteinflößend.

Wichtig ist nicht wie viel Du am Tag erledigst, sondern wie wichtig die Dinge sind. Beschäftigt sein hat nämlich nichts mit Produktivität zu tun und kann bis zum Burnout führen wenn man es übertreibt. Glaub mir ich weiß das aus eigener Erfahrung. Ab und zu mache ich auch mal mehr als gewöhnlich und auch mal eine Nachtschicht, aber im Gegensatz zu früher ist das nicht mehr die Regel, sondern die Ausnahme. Was ich auch deutlich an meiner Gesundheit gemerkt habe.

Ich bin heute wieder leistungsfähiger als noch vor ein paar Jahren und insgesamt deutlich sortierter im Kopf. Also mehr Fokus weniger kopfloser Hustle.

Alles hat seinen Platz

Neben all der guten Planung ist aber ein Faktor extrem wichtig. Die Organisation Deine Sachen und Daten. Wenn Du ständig auf der Suche bist verschwendest Du Zeit und Nerven. In meinem Büro hat alles seinen Platz und die Dinge sind auf das Wesentliche reduziert. Gleiches gilt auch für meine Dateien. Sie sind klar in Ordner strukturiert und ich schaue immer, dass dort Ordnung herrscht. Der Download-Ordner wird einmal die Woche aufgeräumt, alles andere wird nach Zweck und chronologisch gespeichert.

Wichtig dabei ist, dass Du keine komplizierte Ordnerstruktur aufbaust. Bei mir gibt es immer nur maximal drei Ebenen insgesamt. Danach folgen keine weiteren Unterordner, weil sonst Du mehr Zeit mit suchen und klicken verbringst als mit der eigentlichen Aufgabe. In meinem Kurs Simple Business Systems zeige ich Dir meine einfache Struktur und wie meine Routine mit Dateien ist. Infos zum Kurs findest Du hier.

Fazit

Du brauchst die richtigen Tools und ein klares System für Deine Planung und Deine Dateien. Nur so kannst Du Deinen Blog und Dein Online-Business weiter aus- bzw. aufbauen. Nimm Deinem Business den Stress und organisiere Dich einmal und nutze Dein System dann so lange es für Dich passt.

Wie schon erwähnt zeige ich Dir in meinem Kurs Simple Business Systems haargenau, wie ich mein Business sortiert und organisiert habe. Du bekommst Einblick in meine wichtigsten Tools wie Asana, Evernote, Later und Zapier und noch einiges mehr. Bei Fragen kannst Du Dich jederzeit bei mir melden. Entweder per Instagram Direktnachricht oder per E-Mail an support@sabrina-linke.de.

4 Gründe warum ein geordnetes Business mehr Geld einbringt

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Als ich vor ein paar Jahren dem Burnout nahe war und immer weniger Geld reinkam, wurde mir bewusst wie unorganisiert mein Business eigentlich geworden ist und, dass es völlig logisch ist warum ich Probleme und Stress habe. Ich nutzte zu viel Tools, sagte zu fast jedem Projekt ja und verschwendete zu oft Zeit mit Aufgaben die mein Business nicht wirklich voran brachten.

Ich arbeitete nicht nur tagsüber sondern auch viel zu viele Nachtschichten. Am Ende lag ich im Krankenhaus für einen Tag und wusste nicht mehr wo oben und unten ist. Sobald ich wieder zuhause war schmiedete ich einen Plan wie ich mein Business umbaue, damit der Laden wieder läuft und ich endlich weniger Stress und Arbeitslast habe.

Nachdem ich anfing meinen Plan in die Tat umzusetzen wurden die Dinge schnell besser. Es kam nicht nur mehr Geld wieder ins Haus, auch meine Kundenbeziehungen wurden deutlich entspannter. Aber mal ganz von vorne. Starten wir mit Grund Nummer 1.

01 | Man arbeitet immer an den richtigen Dingen

Nichts killt die Produktivität mehr als wenn man morgens erstmal überlegen muss woran man heute arbeiten könnte. Wer die ersten Minuten oder Stunden des Tages damit vertrödelt sich einen Plan zu machen, büßt schonmal eine ganze Menge Konzentration ein.

Deshalb ist es wichtig einen genauen Plan zu haben, was wann erledigt werden muss und in welcher Reihenfolge. Wenn Du Deine Projekte in einzelne Steps runterbrichst, weißt Du jeden Tag was zu tun ist und Du arbeitest immer an den richtigen Dingen die Dein Business und Deine Kunden voran bringen.

Ich organisiere alle Projekte in Asana. Von Content Planung bis Kundenbetreuung ist alles mit Termin in Asana eingetragen. Jeden Morgen habe ich dann in meinem „Meine Aufgaben“ Bereich einen genauen Überblick darüber was zu tun ist. Abends nehme ich mir dann immer ein paar Minuten und plane den nächsten Tag oder überblicke einfach was so ansteht.

Diese Routine und das Tool Asana helfen mir mein Business aufzubauen und meine Ziele immer wieder zu erreichen ohne bis zum umfallen arbeiten zu müssen. Es ist einfach alles leichter und übersichtlicher dadurch. Die Arbeit im Team funktioniert mit so einer App auch viel einfacher und so kann sich jeder auf das konzentrieren was wichtig ist und muss nicht ein Meeting nach dem anderen aufsetzen.

02 | Man spart enorm viel Zeit pro Woche

Wenn Du ständig Dinge suchst oder Dinge vergisst, dann wird es höchste Zeit für eine anständige Organisation Deines Businesses. Denn Du kannst Unmenge an Zeit sparen, wenn alles seinen Platz hat und es klare Abläufe im Business gibt. Es gibt keine Missverständnisse, man weiß immer was da ist und was z.B. besorgt werden muss. Du wirst dadurch automatisch mehr Zeit haben für andere Dinge. Entweder mehr Zeit für die Arbeit oder eben mehr Zeit für Dich und Deine Familie.

Je produktiver Du bist desto weniger hart musst Du arbeiten für das gleiche oder bessere Ergebnis. Sprich durch die Zeiteinsparung an einer Stelle kannst Du an anderer mehr investieren. Entweder in Dich oder Deine Kunden, Deine Projekte. Das wird Dir im Endeffekt helfen auch mehr Geld zu verdienen, weil die Abläufe sauber funktionieren und Deine Kunden happy sind. Nur Kunden die happy sind empfehlen Dich weiter und bleiben bei Dir.

03 | Der Kundenservice ist next level

Wo wir gerade bei den Kunden sind. Bist Du organisiert laufen auch Deine Projekte besser. Jeder weiß wann er was zu tun hat. Das gilt für Dich und für Deine Kunden. Dadurch, dass Du die Lage im Griff hast fühlt sich Dein Kunde aufgehoben und sein Projekt in sicheren Händen. Dadurch, dass Du Dir durch gute Organisation Zeit nehmen kannst, hast Du auch mehr Spielraum um Deine Kunden wirklich ausführlich zu betreuen.

Wie schon gesagt, nur ein Kunde der happy ist kommt wieder und empfiehlt Dich weiter. Also schau, dass Dein Kundenservice exzellent ist. Das geht einfacher als Du denkst und Du musst dafür nicht dauernd mit teuren Geschenken um Dich werfen oder Rabatte immer wieder verteilen.

04 | Dein Marketing ist effektiv

Wenn Du gut organisiert bist, ist auch immer genug Zeit für anständiges Marketing. Alles ist gut koordiniert und bringt Deinen Kunden Mehrwert. Dadurch kannst Du dann neue Kunden für Dich gewinnen und so schließt sich der Kreis. Dein Service kann noch so toll sein, aber ohne Marketing sprich Werbung für Dich findet Dich kaum einer.

Wenn Du aber organisiert bist, dann geht regelmäßig hilfreicher Content online und Du schaffst Vertrauen zwischen Dir und dem Kunden bzw. einem Interessenten. Wer Dich kennt, Dich mag und Dir vertraut wird auch von Dir kaufen ab einem bestimmten Punkt bzw. wenn Dein Angebot ein Problem für denjenigen löst.

Du siehst also, dass alle diese Faktoren zusammenspielen und etwas damit zu tun haben ob Dein Business erfolgreich ist und wächst oder ob es ständig in den roten Zahlen hängt. Gute Organisation und Planung sind also mehr wert als man denkt und haben unmittelbar mit Deinem Einkommen und Deinem Stresslevel zu tun.

Tipps wie Du Dich besser organisieren kannst

Wenn Du jetzt auch der Meinung bist, dass Du Dich wohl doch noch ein bisschen besser organisieren solltest, dann habe ich ein paar Tipps für Dich in diesem Beitrag. In dem Artikel zeige ich Dir wie Du bis zu 10 Stunden pro Woche sparen kannst mit meinen Hacks.

Außerdem kann ich Dir meinen Kurs Simple Business Systems empfehlen. Dort zeige ich Dir alle meine Systeme und Tools die mir helfen mein Business im Griff zu behalten. Du erhältst einen genauen Einblick in meine Tools und wie ich sie nutze. Du findest hier alle Informationen zum Kurs. Bei Fragen einfach melden. Entweder per E-Mail oder schau einfach auf Instagram vorbei und schreibe mir dort eine Nachricht.

Spare mindestens 10 Stunden pro Woche mit meinen Hacks

Spare mindestens 10 Stunden pro Woche mit meinen Hacks
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Über die Jahre habe ich so einige Hacks und Tipps rund um Zeitmanagement und Produktivität ausprobiert und auf Herz und Nieren getestet. Von Bullet Journal über Filofax, von Trello bis Klebezettel-Organisation. Nichts war für mich optimal, weil ich immer zu viele Methode auf einmal benutzt habe um mich zu organisieren. Zu viele Apps, Notizbücher und ständige Änderungen meiner Routine hatten zur Folge, dass ich total überorganisiert war und dadurch komplett den Überblick und die Motivation verloren habe.

Es war alles zu strikt durchgetaktet jeden Tag und ich hatte ständig das Gefühl an meiner To Do Liste zu scheitern. Dadurch baute sich eine Menge Frust auf und Projekte wurden immer langsamer umgesetzt. Das war natürlich weder für mich noch für mein Business gesund und so musste eine neue Lösung her. Intuitiv hatte ich ein paar Favouriten über die Jahre herausgefiltert und begann diese Tools intensiver zu nutzen und neue Routinen aufzubauen, die mir nicht nur Zeit sparten, sondern auch noch Raum für Kreativität ließen.

Also starten wir mit meinen Tipps und Hacks, damit auch Du wieder produktiver wirst und Deine To Do Liste Angst vor Dir bekommt anstatt Du vor ihr.

Projektmanagementsystem richtig einstellen und nutzen

Wie schon erwähnt habe ich über die Jahre schon einige Tools in der Vergangenheit getestet. Besonders hilfreich fand ich immer Projektmanagement Tools wie Trello, Meistertask und auch ClickUp. Das Problem war nur, dass mir oft die Ansichten und das Interface an sich nicht gefielen bzw. sie meinen visuellen Denkmustern nicht passten. Oft gab es nur eine Ansicht wie z.B. Kanban Boards. Manchmal brauchte ich aber für ein und dieselbe Aufgabe ein Board, einen Kalender und eine Listenansicht.

Nach langem hin und her bin ich dann schließlich immer wieder bei Asana gelandet. Ich habe verschiedene Arten der Organisation in Asana aufgebaut und getestet was zu mir und meinem Hirn passt. Jetzt habe ich ein genaues System der Planung und der Umsetzung meiner Aufgaben jeden Tag.

Due und Do Date

Jede Aufgabe bekommt ein Due-Date, sprich ein Datum an dem die Aufgabe beendet sein muss. Ist die Aufgabe etwas komplexer und hat Unteraufgaben, so werden diese mit einem Do Date versehen. Das heißt die Aufgaben sind an diesem Datum fertig zu stellen bzw. müssen angefangen werden.

Farbcode

In Asana nutze ich für jedes Projekt eine Farbe, so kann ich auf einen Blick in der Kalenderansicht sehen welche Aufgabe zu welchem Business-Bereich gehört. So ist zum Beispiel der Redaktionsplan grün und somit alle Aufgaben die mir zugeteilt werden. Gelb ist alles private und rosa sind alle Aufgaben die mit meinen Produkte und Kursen zu tun haben.

Klare Listen

Wichtig beim Projektmanagement und dem Management der eigenen Aufgaben ist, dass alles auf einer eindeutig klaren Liste steht. Zum Beispiel muss alles rund um Content im Contentkalender stehen und nicht im Projekt für Kundenbetreuung. Es muss ein klarer Oberbegriff gefunden werden und darunter versammeln sich alle Aufgaben schön sortiert.

Batching, batching und nochmal batching

Ohne Batching war ich nur halb so produktiv wie heute. Ich habe so viele Dinge am Tag erledigt, die teilweise gar nichts miteinander zu tun hatten. Ich wechselte dauernd zwischen den Listen und verlor irgendwann komplett den Überblick. Ich kam nur im Schneckentempo voran, weil es lange dauert bis man sich wieder konzentrieren kann, wenn man den Kontext so oft ändert. Jetzt bündel ich verschiedene Aufgaben die zusammenpassen und mache sie zügig und vollkonzentriert.

Zum Beispiel erstelle ich nicht jeden Tag Instagram Posts, sondern sammle Ideen und setze mich dann an die Umsetzung an einem Tag bis zwei Tage im Monat. Blog Artikel wie diesen schreibe ich zusammen mit ein zwei anderen am selben Tag. Formatiert wird dann später, aber die Texte erstellen wird zügig hintereinander an einem Tag im Monat erledigt.

Ich produziere so meist vier Artikel für den Monat im Voraus. Den Rest des Monats mache ich dann andere Dinge die mein Business voranbringen und stecke viel Zeit in die Kundenbetreuung.

Apps nutzen für mehr Fokus und Produktivität

Ich persönlich bin so ein kleiner Technik-Nerd und probiere gerne neue Apps aus. Mittlerweile habe ich das stark eingeschränkt, weil ich mich zu sehr davon ablenken lasse neue Apps zu testen. Stattdessen habe ich jetzt ein paar wenige Apps die mir helfen meinen Fokus zu behalten und somit produktiv zu bleiben.

Schau Dir also an, welche Apps Dich unterstützen könnten und reduziere die Anzahl der Apps die Du nutzt auf das Notwendige und gehe nicht auf Masse. Je mehr ähnliche Dinge Du in verschiedenen Apps machst desto unübersichtlicher kann es werden und dazu beitragen, dass Deine Produktivität den Bach runter geht anstatt sich zu verbessern.

Ich nutze zum Beispiel gerne die App Focus Keeper. Das ist ein Timer der nach der Pomodoro Technik funktioniert. Immer dann wenn ich wirklich mich an ein wichtiges Projekt setzen muss und Disziplin brauche, nutze ich diesen Timer, denn er hält mich tatsächlich produktiv, weil ich ohne Ablenkung zügig an einer Sache arbeite. Dinge werden so schneller fertiggestellt und mein Business wächst leichter.

Asana nutze ich übrigens auch auf dem iPhone als App, weil ich so auch unterwegs meine Aufgaben checken, aufräumen und abhaken kann.

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Automation nimmt Dir eine Menge ab

In meinem Business schaue ich immer, dass Dinge die ich nicht unbedingt jedesmal von Hand machen muss automatisiert werden können. Automatische E-Mails, Listen die automatisch gefüllt werden, Termine die automatisch gebucht werden können etc.. Ich schaue in allen Bereichen immer wieder was kann ich automatisieren und was muss ich einfach immer von Hand machen. Allein durch Automation kannst Du schon mehrere Stunden pro Woche sparen.

Ich nutze dafür zum einen Filter in meinem E-Mail-Programm oder Zapier um verschiedene Apps miteinander zu verbinden. Einiges löuft so im Hintergrund und ich muss duetlich weniger Zeit aufwenden für all den Kleinkram der in so einem Solobusiness anfallen kann.

Es gibt allerdings ein paar Dinge die ich nicht nutze. Das sind zum einen Bots die automatisch mit Kunden kommunizieren. Stichwort Facebook Messenger Bots. Auch gebe ich nicht per App automatisch Kommentare in Social Media Systemen ab. Automation darf nicht außer Kontrolle geraten sondern sollte wirklich sinnvoll eingesetzt werden.

Arbeite zur richtigen Zeit

Eigentlich hätte dieser Zeitspar-Hack ganz an den Anfang gehört. Jeder hat einen anderen Tagesrythmus und somit eine andere Zeit in der er produktiv arbeiten kann. Ich zum Beispiel bin ein klassischer Early-Bird. Morgens funktioniere ich am Besten und bekomme meine wichtigsten Aufgaben am schnellsten erledigt. Gegen Nachmittag wird es dann etwas schwieriger. Da mache ich dann meistens untergeordnete Dinge. Gegen Abend habe ich dann meist nochmal ein Zeitfenster von zwei Stunden in denen mein Hirn nochmal so richtig Gas gibt.

Ich kenne aber auch Menschen die tagsüber gar nichts geregelt bekommen, dafür aber mitten in der Nacht super arbeiten können. Nachteulen stehen spät auf und arbeiten dafür bis in die Nacht hinein unter Umständen. Finde also heraus zu welchen Zeiten Du am besten arbeiten kannst. Wann ist Dein Verstand besonders wach und wann ist er eher im Siesta-Modus?

Alleine das arbeiten zur richtigen Zeit kann Dir somit Zeit einsparen, weil Du zügig und konzentriert arbeiten kannst, anstatt Dich durch Deine To Do Liste zu kämpfen wie eine Schnecke. Für mich war der Mix aus all diesen Hacks der Schlüssel zum Erfolg und mehr Produktivität ohne noch mehr Stunden arbeiten zu müssen. Heute kann ich manchmal nur 4 Stunden am Tag arbeiten, aber mein Business trotzdem voranbringen. Oder ich kann auch mal einen Tag frei nehmen, wenn ich merke, dass mir die Arbeit so gar nicht von der Hand geht oder ich einfach krank bin.

Ich bekomme dann nicht gleich Panik oder ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, dass ich die Zeit anderweitig wieder dranhängen kann und trotzdem der Laden läuft. Wenn Du mehr darüber erfahren willst welche Systeme und Hacks ich in meinem Business aufgebaut habe, dann schau Dir meinen Kurs Simple Business Systems an. In diesem Kurs zeige ich Dir wie Du Dich besser organisieren kannst und das Meiste aus Deinem Tag holen kannst. Zudem zeige ich Dir wie ich Dinge in meinem Business aufgesetzt habe, sprich Du bekommst vollen Einblick in meine Tools und hinter die Kulissen. Alle Infos zum Kurs findest Du hier.

6 Vorteile der Social Media Planung

6 Vorteile der Social Media Planung
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Social Media ist aus dem Online Marketing nicht mehr wegzudenken. Große Konzerne nutzen mittlerweile auch Social Media um sich mit ihrer Zielgruppe, ihrer Community zu verbinden. Wenn man mehrere Kanäle dann betreut, braucht man einen Plan und man muss wissen was man überhaupt rüberbringen will.

Spontanes posten auf Social Media ist natürlich nicht ausgeschlossen und das macht es ja auch irgendwie lebendig und spannend, aber gerade als Solopreneur hast Du noch so einige Aufgaben an der Backe, die Dich auch sehr fordern.

Die Social Media Planung ist daher ein Muss, wenn Du weiter Deine Reichweite ausbauen willst und mehr Kunden finden möchtest.

01 | Regelmäßigkeit für mehr Sichtbarkeit

Du kennst das bestimmt auch, manchmal bist Du einfach nicht inspiriert um auf Social Media Dich zu präsentieren. Jeder hat mal einen schlechten Tag. Oder aber Du hast gerade ein großes Projekt in Arbeit und einfach nicht genug Zeit jeden Tag online präsent zu sein.

Was auf Social Media wie z.B. Instagram aber wichtig ist, wenn Du wachsen willst ist Regelmäßigkeit. Der Algorithmus von Instagram bewerte die Aktivität von Dir und auch von Deiner Community. Bist Du nur alle paar Wochen mal online und hast kaum Interaktion, wirst Du automatisch als nicht ganz so interessant und wichtig vom Algorithmus bewertet.

Gerade Instagram und Facebook sind aber wirklich gute Tools um Kunden zu finden und eine Community aufzubauen. Du kannst gezielt Deine Zielgruppe ansprechen und den richtigen Leuten mit Deiner Expertise helfen.

Also je regelmäßiger Du guten Content postest, desto mehr Leute wirst Du über die Zeit erreichen. Ein Planungstool wie z.B. Later kann Dir dabei helfen. Ich plane seitdem ich es nutze maximal einmal die Woche meinen Content und bin nicht mehr dauernd am Content suchen.

Ich bin kreativer und meine Posts sind deutlich besser geworden.

02 | Mehr großartiger Content geht online

Wo wir gerade von großartigem Content sprechen. Je besser Du planst, desto besser wird Dein Content. Du kannst mehr Zeit in Recherche und Marktforschung investieren, weil Du nicht täglich stundenlang auf Social Media an einem Post arbeitest. So ein Post dauert schon eine Weile und wenn man nicht inspiriert ist, geht einfach nichts online an dem Tag.

Du kannst aber mehr Leuten helfen, wenn Du dranbleibst und regelmäßig guten Content online stellst. Die Planung ermöglicht Dir genau das.

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03 | Mehr Zeit für die Community und das Netzwerk

Hilfreichen Content zu erstellen ist wichtig um die Community aufzubauen und Kunden zu finden, aber genau so wichtig ist es mit diesen Leuten zu interagieren. Nicht nur, weil der Algorithmus das so mag, sondern auch, weil Du dann auch von Deinen Leuten lernen kannst.

Du kannst Dein Angebot verbessern, echte Verbindungen zu anderen Menschen schaffen und Dein Netzwerk festigen und ausbauen. Netzwerken ist wichtig und gerade wir Frauen sollten uns besser vernetzen und einander helfen, damit wir die Welt ein bisschen besser machen können. Klang jetzt sehr hochtrabend aber ist so.

Die Social Media Planung macht mehrere Tage in der Woche frei um all das zu erledigen, was eben auch noch wichtig ist in so einem Business. Ich liebe die Arbeit mit meinen Kunden und auch den Austausch mit meiner Community und dem Netzwerk. Dank der Planung im Voraus habe ich dafür auch genug Zeit.

04 | Weniger Ablenkung den Tag über

Ist man erstmal in der App z.B. in Instagram, dann scrollt man auch erstmal. Irgendwas erweckt immer das eigene Interesse und so können, wenn man nicht aufpasst Stunden vergehen in denen man nicht produktiv gearbeitet hat, sondern zu viel Zeit auf Social Media verbracht hat.

Wenn ich aber weiß, mein Content geht online und es reicht, wenn ich ein oder maximal zwei Mal an Tag online gehen muss, dann bin ich automatisch weniger ablenkt über den Tag. Ich bin produktiver und arbeite an Dingen die mein Business weiter voranbringen.

Social Media ist ein gutes Tool um das Business wachsen zu lassen, aber eben auch nicht das einzige gute Tool. Zuviel Social Media kann einen auch der Kreativität berauben. Spätestens dann, wenn man sich mit anderen vergleicht. Ich habe dazu auch schon mal einen Artikel verfasst. Du kannst ihn hier nachlesen.

05 | Produktivität steigt durch planen in Blöcken

Planen in Blöcken hat mich enorm produktiv gemacht. Ich liebe das und wann immer ich wirklich etwas in kurzer Zeit erledigen muss, wird alles in Blöcken geplant. Es gibt z.B. einen festen Tag und ein festes Zeitfenster für die Social Media Planung. Das mache ich dann in dieser Zeit und nicht noch an 50 weiteren Terminen.

Der Vorteil ist, dass ich voll konzentriert auf diese eine Sache bin und somit auch vorankomme. In dieser Zeit schaue ich immer keine weiteren Ablenkungen zu haben und arbeite nur an der Planung oder dem Erstellen von Content.

Es ist erstaunlich wie viel Content man produzieren kann in kurzer Zeit, wenn man voll fokussiert ist. Planen in Blöcken mache ich z.B. auch für die Blog Artikel. Ich schreibe innerhalb von maximal zwei Tagen, den ganzen Content für 1 – 2 Monate. Ohne einen Plan und der Blockplanung würde das ewig dauern.

06 | Weitere Trafficquelle für Deine Website

Wie Du weißt kannst Du Traffic auf Deine Website über verschiedene Quellen bekommen. Suchmaschinen und Pinterest wären schon mal zwei, aber Social Media ist auch nicht zu unterschätzen. Du kannst gezielt Links, Texte und Grafiken einsetzen um Leute auf Deine Website zu ziehen.

Ein guter Leadmagnet z.B. generiert nicht nur Traffic, sondern lässt auch Deine E-Mail-Liste wachsen. Du kannst auch Challenges veranstalten die wiederum viel Traffic auf Deine Website bringen können.

Die Menschen verbringen Stunden am Smartphone und auf Social Media Plattformen. Wenn Du diesen Fakt geschickt für Dich nutzt, wirst auch Du mehr Traffic auf Deine Website und zu Deinen Angeboten bekommen.

Du siehst Social Media Planung kann ganz schön hilfreich sein. In meinem Kurs Solopreneur Playbook, zeige ich Dir unter anderem wie Du Social Media nutzen kannst, um mehr Kunden für Dein kreatives Business zu finden oder mehr passives Einkommen zu erzielen. Mehr Infos zum Kurs findest Du hier. Bei Fragen kannst Du mich gerne anschreiben!

Planst Du auch Deine Social Media Posts? Wenn ja, welches Tool nutzt Du? Schreibe es einfach in die Kommentare. Ich bin immer neugierig was die Leute für Tools nutzen. Bin ein kleiner Technik-Nerd.

Warum Du nie Zeit zum bloggen hast und wie Du das ändern kannst

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Deine Website sieht schick aus, Dein Blog ist online, aber irgendwie passiert nichts. Also fängst Du an mehr zu bloggen pro Woche, gerätst in Stress und lässt den Blog wieder links liegen. Dieses Szenario kennst Du bestimmt. Du nimmst Dir dauernd vor zu bloggen, nimmst Dir vielleicht sogar vor an bestimmten Tagen in der Woche etwas online zu stellen, aber dann verlierst Du immer wieder den Faden.

Immer wieder verlierst Du die Inspiration oder weißt nicht was Du schreiben sollst. Der Termin an dem eigentlich was online gehen sollte rückt näher und Dein Hirn macht Dicht. Kein guter Gedanke nirgends, keine Idee für guten Content. Wir alle waren schon an diesem Punkt. Gerade als Anfänger im Bereich Blogging kann das recht häufig vorkommen.

Als ich mit bloggen angefangen habe, habe ich oft sehr unregelmäßig etwas online gestellt. Es konnten Wochen vergehen zwischen Artikeln und das hat natürlich nicht gerade zum Traffic beigetragen. Mit ein paar Änderungen ist es aber recht leicht, regelmäßig und ohne Stress zu bloggen.

Ich und auch viele andere Kollegen haben festgestellt, dass man nicht unbedingt täglich bloggen muss um Traffic zu bekommen, sondern, dass es darauf ankommt was man schreibt. Ist ja auch eigentlich logisch. Guter Content ist nicht nur hilfreich, sondern auch im Idealfall suchmaschinenoptimiert.

Mittlerweile veröffentliche ich maximal zwei Artikel pro Woche. Meine Leser haben dann nicht zu viel neuen Content vor der Nase und können sich alles in Ruhe durchlesen. Mein Feedback war oft die letzten Jahre bevor ich mein System geändert habe, dass die Leute einfach nicht mehr mitkamen. Die Menge der Artikel war zu groß um sie in einer angemessenen Zeit wirklich lesen zu können.

Zuviel Content ist also nicht sehr hilfreich. Wenn man sich jetzt anschaut, dass man auch nur einen Artikel pro Woche veröffentlichen kann, erscheint die Aufgabe des Schreibens gar nicht mehr so groß. Wenn Du mit System ran gehst ist das wirklich zu schaffen.

Plane im Voraus

Ich plane meinen Content weit im Voraus und berücksichtige dabei einige Faktoren. Unter anderem überlege ich wann ein Sale oder Launch bei mir stattfindet. Der Content kann diese Events dann gut unterstützen.

Mein Content wird quartalsweise geplant. Ich habe einen richtigen Redaktionsplan in Excel für meinen gesamten Content den ich im Quartal veröffentlichen will. Ich plane auch, wann ich für Artikelideen und die eigentlichen Artikel recherchiere. Das wird alles in einem Aufwasch gemacht.

Sobald Du einen Fahrplan hast für Deinen Content und weißt welche Themen Du abdecken willst, wird es auch schon ein ganzes Stück leichter regelmäßig Artikel zu veröffentlichen. Du wirst nicht mehr am Abend vorher denken „ohje was soll ich schreiben? Morgen muss was online gehen“.

Es ist alles geregelt und klar in Deiner To Do Liste hinterlegt.

Teile alles auf

Du musst nicht an einem Tag alles rund um Deinen Artikel erledigen. Das kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Verteile Deine Aufgaben auf mehrere Tage oder gar Wochen. Ich zum Beispiel erstelle jeden Monat in der ersten Woche den Content für die nächsten 4-6 Wochen.

Dieser Artikel hier ist der vierte den ich heute schreibe. Mein Ablauf ist grob folgendermaßen. Ich recherchiere maximal 2 Tage pro Quartal nach Ideen und mache mir die ersten Notizen. Dann plane ich wann welcher Content online gehen soll und nehme mir dann wie schon erwähnt die erste Woche des Monats und schreibe da alle Entwürfe meiner Artikel.

Ich brauche die Artikel dann immer nur eine Woche vor Veröffentlichungsdatum korrigieren und in Wordpress übertragen. Manchmal mache ich das auch alles gleich in der Woche in der ich die Entwürfe schreibe.

Du könntest Dir z.B. jeden Tag 30 Minuten Zeit nehmen an einem Artikel zu arbeiten. Dann hast Du immer noch genug Zeit alles andere zu erledigen.

Erstelle einen Wochenplan

Hinterlege in Deinem Kalender Zeiten in denen Du an Deinem Blog arbeiten willst, wann Du Termine außer Haus wahrnehmen willst usw. Das wird Dir helfen immer zur rechten Zeit zu schreiben. So kommst Du auch in ganz kleinen Schritten voran.

Mach eine Liste mit allen Aufgaben die du erledigen musst um einen Artikel online zu stellen. Verteile dann die To Dos nach Bedarf auf mehrere Tage und mache Deadlines mit Dir selbst aus. Du wirst eher die Dinge erledigen, wenn sie in Deinem Kalender fest eingeplant sind. Also schau wo Du pro Woche Zeit blocken kannst um an Deinem Content zu arbeiten.

Wenn Du Dich bewusst für eine Zeit entscheidest und die Aufgabe in Ministeps aufteilst, ist es wahrscheinlicher, dass Du es durchziehst und regelmäßig Content online geht. Du kannst feste Zeiten festlegen wann Du an Entwürfen arbeiten willst, wann Du die Social Media Grafiken erstellen willst und vieles mehr.

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Warum tust Du das?

Wenn Du einfach völlig uninspiriert und genervt bist, solltest Du Dich an Dein Warum erinnern. Für wen schreibst Du den Artikel? Wem willst Du helfen? Sich das zu fragen ändert sofort die Perspektive und motiviert einen im Idealfall weiter zu machen und Gas zu geben.

Dein Warum ist entscheidend, denn so kannst Du auch gezielter recherchieren und bist zufriedener mit den Resultaten. Dein Content sollte Traffic mit Deiner Zielgruppe generieren, denn Du willst ja schließlich helfen und auch etwas verkaufen.

Wenn Dein Warum klar ist, dann macht auch das schreiben wieder Spaß und Dein Blog vereinsamt nicht auf Deiner Website. Mir ging es jedenfalls so. Sobald ich mein Warum klar definiert hatte und einen Plan erstellt hatte ging regelmäßig guter Content online.

Du musst herausfinden welchen Rhythmus Du zum schreiben brauchst. Am Anfang habe ich einen Artikel nach dem anderen komplett fertig gemacht bevor ich mit dem nächsten anfing. Ich finde es aber anstrengend alle Workflow-Schritte direkt hintereinander zu machen. Meist brauche ich einfach eine Pause nach dem ersten Entwurf und muss dann etwas anderes machen um inspiriert zu bleiben.

Seitdem ich alles in Etappen erledige bin ich produktiver geworden und erstelle zweimal mehr Content als vorher.  Welchen Rhythmus hast Du? Machst Du jeden Artikel kurz vor Veröffentlichung komplett fertig oder hast Du auch mehrere Etappen die Du an verschiedenen Tagen erledigst?

Wie planen in Blöcken Deine Produktivität steigern kann

Wie Planen in Blöcken Deine Produktivität steigern kann
Wie Planen in Blöcken Deine Produktivität steigern kann
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Wenn ich große Projekte habe wie die Erstellung eines Kurses oder ein größeres Projekt für einen Kunden, dann plane ich in Blöcken.

Manchmal tue ich das auch, wenn ich irgendwie nicht recht motiviert bin und aber trotzdem vorankommen will. Planen in Blöcken überlistet da meinen Kopf ein wenig.

Was ist planen in Blöcken?

Planen in Blöcken heißt, dass Du in Deinem Kalender eine bestimmte Zeit fest für nur eine Aufgabe belegst. Das kannst Du stundenweise machen oder tageweise. Zum Beispiel montags zwischen 8 Uhr und 10 Uhr arbeite ich nur an eigenen Projekten, erst danach verschaffe ich mir Überblick über die Woche, meine E-Mails etc. und fange dann an mit Kundenprojekten falls welche anstehen.

In der ersten Woche des Monats erstelle ich über mehrere Tage meinen Content für die nächsten Wochen. So kann ich den Rest des Monats mich meinen Coaching Kunden widmen oder Produkte erstellen bzw. ihnen ein Update verpassen. Generell gilt in dieser Zeit wird nur an einer Sache konzentriert gearbeitet und das so zügig wie möglich. Nicht hasten, aber in einem guten Tempo.

Aber wie steigert das nun Deine Produktivität? Was ist daran so besonders fragst Du Dich jetzt bestimmt. Man kann doch auch einfach eine To Do Liste machen und sie einfach runterrattern so wie man Zeit hat. Nein, das sollte man nicht. Das führt nur dazu, dass Du zwischendurch die Lust verlierst und doch lieber auf YouTube süße Katzenvideos kuckst. Nicht, dass ich das je gemacht hätte. Hust.

Du weißt genau was zu tun ist

Wenn Du in Blöcken planst, weißt Du automatisch was zu tun ist und, dass Du Dich nur darauf konzentrieren musst. Es gibt keine tausend anderen Aufgaben, sondern nur diese eine Sache. Du kannst Deine Projekte besser überblicken und Deadlines besser vorausplanen.

Die Zeitlimits müssen realistisch nach Möglichkeit sein. Wenn Du Dir vornimmst mittwochs zwischen 8 Uhr und 8:30 Uhr 3 Blog Artikel zu schreiben, dann wird das einfach nicht funktionieren und Dein Plan wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen.

Falls Du noch nicht weißt wie lange Du für etwas brauchst, dann teste erstmal alles und zeichne die Zeit auf. Je öfters Du dann bestimmte Dinge machst, desto mehr Routine bekommst Du und so wird sich auch Dein Arbeitstempo erhöhen.

Du kannst mehr in kürzerer Zeit erledigen

Da Du fokussiert an einer Sache arbeitest, kannst Du mehr erledigen. Das hört sich erstmal widersinnig an, aber überleg mal. Wenn Du an 5 Sachen gleichzeitig arbeitest und immer wieder zwischen den Aufgaben hin und her springst, dann hast Du am Ende des Tages vielleicht eine geschafft und 4 sind nur so halb erledigt. Zufrieden macht das nicht.

Wenn Du aber fokussiert an einer Sache in einem guten Tempo arbeitest, kannst Du mehrere Dinge hintereinander erledigen. Ich habe pro Tag eine Top 3 der wichtigsten Aufgaben. Oft plane ich diese in den Vormittag und gebe ihnen auch jeweils einen strikten Zeitrahmen. Mal eine Stunde, mal anderthalb, mal nur 10 Minuten. Auf jeden Fall weiß ich immer wann und wie lange ich an etwas arbeiten will.

Mit dieser Art der Planung schaffe ich in der Regel meine Top 3 plus noch 4 bis 5 weitere Aufgaben. Am Ende des Tages bin ich meistens zufrieden und habe nicht das Gefühl, dass ich irgendwo hinterherhinke.

Du kannst ja mal testen wieviel Du schaffst, wenn Du zwischen Aufgaben alle halbe Stunde wechselst und was passiert, wenn Du alles in Blockabfertigung erledigst. Ich wette Du wirst überrascht sein.

Ich plane nicht jeden Tag in Blöcke, aber wenn ich es tue, dann immer am Abend vorher. Das hilft mir auch beim Abschalten nach einem Arbeitstag, weil der nächste Tag quasi einen Fahrplan hat.

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Ablenkungen werden minimiert

Da man in einem Block nur an einer Sache arbeitet und sich nur darauf konzentriert werden Ablenkungen minimiert. Du solltest in der Zeit Dein Smartphone stumm schalten oder auf Flugmodus wechseln. Der Fernseher bleibt aus und es wird nicht telefoniert oder Musik gehört. So ist es zumindest bei mir. Ich brauche Stille zum arbeiten und ganz vielen meiner Kunden geht das auch so.

Das höchste der Gefühle an Geräuschkulisse, wäre meine Relax-App die mir schönes Meeresrauschen und Gewitter vorspielt. Das ist ein Geräusch, das ich ausfiltern kann bei Bedarf. Sobald aber jemand redet oder singt, kann ich immer schlechter Gedanken in meinem Kopf festhalten.

Du musst auch lernen nein zu sagen. Wenn jemand in der Zeit etwas von Dir will, dann geht das einfach nicht. Außer es ist wichtig natürlich, aber z.B. ein Chat über das Wetter und Wochenendpläne auf WhatsApp gehören nicht dazu.

Ideen für Planungsblöcke

01 | Engagement auf Social Media

Alle zwei Tage kümmere ich mich um mehr Engagement auf Social Media. Ich beantworte Fragen, gebe Likes und Kommentare bei anderen Accounts und bringe mich in Gespräche ein. Damit ich aber nicht ewig z.B. auf Instagram bleibe, habe ich mir ein klares Zeitfenster gesetzt. Die Aufgabe darf maximal eine halbe Stunde des Tages in Anspruch nehmen. Mehr nicht.

Engagement ist wichtig für den Algorithmus, aber auch um in Verbindung mit der eigenen Community bleiben zu können. Mich um das Engagement zu kümmern ist ein wichtiger Faktor für mein Business-Wachstum. Es kommen immer mehr Menschen auf meine Website und mein Einkommen steigt dadurch ähnlich schnell. Das ist also eine Aufgabe in meinem Business die es sich lohnt regelmäßig zu erledigen.

02 | Content-Erstellung

Wie ich oben erwähnt habe, nutze ich Blockplanung auch für meinen Content. Es gibt eine Woche in der ich alle Blog Artikel für den Folgemonat schreibe. Es gibt eine Stunde pro Woche in der ich Social Media Posts schreibe und vorausplane. Dann gibt es noch 10 Minuten pro Tag wo ich Tailwind mit Pins fülle.

Es geht alles schneller, wenn ich das zeitlich begrenzt und zügig erledige. Sonst mache ich den halben Monat nichts anderes und komme mit meinem Business nicht voran.

03 | Ablage und Buchhaltung

Einmal die Woche und einmal im Monat gibt es in meinem Kalender einen Block der nur für Ablage und Buchhaltung reserviert ist. Anstatt jeden Tag das zu machen, mache ich es zügig und gebündelt an bestimmten Tagen der Woche bzw. des Monats.

Es gibt Dinge die muss man nicht täglich machen. Ablage und Buchhaltung gehört in der Regel dazu. Auf Dein Konto solltest Du täglich schauen keine Frage, aber ansonsten reicht einmal die Woche oder einmal im Monat sich darum zu kümmern.

04 | Admin im Büro

Es gibt so kleine Aufgaben die gemacht werden müssen, aber eben nicht täglich. Das Update für Deine Website-Plugins, das Aufräumen des Download-Ordners, Bestellung von Papier für den Drucker usw. Du weißt was ich meine. Ich mache solche Sachen an einem Admin-Tag je nach Menge der Aufgaben einmal die Woche oder einmal im Monat.

Das ist ein Tag an dem ich all den Kleinkram hintereinanderweg erledige. Sprich dauernd von Aufgabe zu Aufgabe springe in kurzen Abständen. Klar ist das irgendwo auch anstrengend, aber diese Aufgaben lenken von den wirklich großen Projekten des Tages ab und kosten Dich wertvolle Konzentration.

Mein Admin-Tag ist oft der letzte Freitag im Monat. Mein Projektmanagement ClickUp erinnert mich rechtzeitig daran und ich vergesse nichts.

05 | Recherche und Bildung

Alles rund um Recherche oder Bildung mache ich meist nachmittags oder ich stelle einen kompletten Tag dafür zur Verfügung. Wenn ich morgens lerne bin ich meist gegen Mittag nicht fähig kreativ zu sein oder intensive Coaching-Sessions abzuhalten. Ich kann da nur noch untergeordnete Sachen machen.

Also habe ich mir angewöhnt nachmittags das zu erledigen. Ich brauche da meist nicht volle Denkleistung und kann das auch im leichten Nachmittagstief erledigen. Den Morgen brauche ich definitiv für intensive Kreativarbeit. Aber jeder tickt anders. Finde einfach Deine Zeit in der Du das am Besten erledigen kannst und blocke dafür Zeit.

06 | Arbeit für Kunden

Während der Woche habe ich bestimmte Tage bzw. Stundenblöcke nur für Kunden reserviert. Da mache ich keine eigenen Projekte und nehme keine Bildungsangebote wahr. Die Zeit gehört nur meinen Kunden und ich kann mich voll auf sie einlassen. Früher habe ich jeden Tag Kundenarbeit gemacht und dazwischen dann noch meine Sachen. Meist sind meine Projekte dann hinten runtergefallen und ich konnte meine eigenen Deadlines nicht einhalten.

Jeder hat das bestimmt schon mal gehabt der Webseiten für Kunden erstellt. Die eigene Website war dauernd eine Baustelle und die der Kunden sah top aus. Ich weiß gar nicht wie lange ich meine auf Baustellen-Modus gelassen habe. Zu lange definitiv.

Jetzt habe ich meine Prioritäten etwas besser verteilt und komme mit der Blockplanung ganz gut klar.