Business Burn-Out – 10 Warnsignale und wie Du wieder heraus kommst wenn es Dich erwischt hat

Business Burn-Out - 10 Warnsignale und wie Du wieder heraus kommst wenn es Dich erwischt hat #Burnout #Stress #Zeitmanagment #Selbstmanagement #Produktivität #Motivation #Systeme #Organisation #Ordnung #Planung
Business Burn-Out - 10 Warnsignale und wie Du wieder heraus kommst wenn es Dich erwischt hat #Burnout #Stress #Zeitmanagment #Selbstmanagement #Produktivität #Motivation #Systeme #Organisation #Ordnung #Planung
PIN MICH!

Vor einem Jahr hing ich in einem Burn-Out sehr ähnlichen Zustand fest. Ich landete sogar in der Notaufnahme mit Herzrasen, Panikattacke und Co.. Kommen sehen hatte ich das nicht, aber irgendwie geahnt, dass mir das passieren könnte, denn seit Jahren wurde ich immer unzufriedener und gestresster was mein Business anbetraf. Burn-Out schleicht sich an wie ein Dieb, nur um Dir von einem Moment auf den nächsten den Teppich unter den Füßen wegzuziehen, damit Du ordentlich auf die Nase fällst.

So oder so ähnlich hat es sich für mich angefühlt. Schon lange war ich nicht mehr richtig happy mit meiner Arbeit. Ich war es Leid wie ich als Freelancer in Agenturen behandelt wurde. Ich hatte die sexistischen Sprüche satt. Ich hatte es satt, dass jeder von mir erwartete ständig und zu jeder Tageszeit erreichbar zu sein. Aber ich tat lange nichts dagegen, weil die Angst nicht genug Geld mit nach Hause zu bringen einfach zu groß war. Ich redete mir ein, dass das halt so ist als Freelancer. Ein ständiger Kampf um Aufträge und Respekt für mich als Businessfrau.

Vielleicht hatte ich ja nur Pech, aber ich habe echt fiese Sachen in Agenturen erlebt und Mobbing war noch das kleinste Übel. Hinzu kamen noch ein paar private Dinge wie zum Beispiel der Verlust von drei lieben Menschen, die das Fass zum überlaufen brachten. Im September 2017 war es dann soweit. Genau am 07.09.2017 lag ich gegen Mittag auf einer Trage in der Notaufnahme, hyperventilierte und dachte jetzt ist es vorbei. Jetzt ist Feierabend. Ich hatte Glück im Unglück.

Mir ging es wirklich ätzend, aber es öffnete sich eine Tür zu einem neuen Lebensabschnitt. Ich beschloss an dem Tag, dass ich endlich etwas ändern werde. Dass ich endlich mein Business vollends umbauen würde, damit ich weniger Stress habe, aber trotzdem Menschen helfen kann. Vielleicht sogar mehr Menschen als vorher. Ich wühlte mich daraufhin die nächsten Monaten durch mein Business und meine Gedanken, die mich gebremst haben, bis es wieder voran und bergauf ging.

Was ist Burn-Out?

Ich hatte damals wirklich Glück und bin nicht komplett ins Burn-Out gerutscht, aber als ich mich schlau gemacht habe, ist mir das Herz in die Hosentasche gerutscht und ich dachte nur, dass ich nie einen solchen Zustand erreichen möchte. Ich hatte damals “nur” hochgradig Stress, aber zum Burn-Out fehlte nicht mehr viel. Burn-Out wird ausgelöst durch chronischen Stress und macht sich auf vielfältige Weise bemerkbar.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich nicht nur die Stimmung verändert, sondern auch das Gehirn selbst. Das hat Folgen für die Gedächtnisleistung, Emotionen und mehr. Allgemein denken die Leute oft man wäre einfach nur müde und vielleicht auch traurig, wenn man von Burn-Out betroffen ist, aber Burn-Out geht viel tiefer und betrifft den ganzen Körper. Einen ausführlichen Artikel zum Thema Burn-Out findest Du hier https://www.apotheken-umschau.de/burnout.

Bei mir betraf dieser Burn-Out ähnliche Zustand hauptsächlich meine Verbindung zu meinem Studio, meinem Business. Daher habe ich diesen Artikel Business Burn-Out genannt und werde im folgenden Dir die Anzeichen nennen, die bei mir auftraten und mein Business negativ beeinflussten. Wäre ich achtsamer gewesen, hätte ich den Crash verhindern können damals, deshalb möchte ich meine Erfahrung weitergeben und hoffe, dass andere dadurch wachsamer sind und nicht so eine Situation durchleben müssen. Denn sich da wieder rauszuwühlen ist mit viel Zeit und Energie verbunden. Wenn man Pech hat auch mit finanziellen Einbußen.

1. Du bist ständig unzufrieden mit Deinem Business

Seit Jahren war ich unzufrieden mit meinem Business und jedes Jahr ein bisschen mehr. Ich verlor die Freude an meinem Job immer wieder und das sah mir eigentlich gar nicht ähnlich. Es fühlte sich einfach oft alles nur anstrengend an und ich mochte auch nicht jeden Service den ich anbot. Ich ließ mich bremsen von den Meinungen anderer. Mach keinen Shop auf, ein Nebenprojekt raubt Dir nur Zeit, das ist doch nichts gescheites was Du da machst und und und.

Es gab eine Menge Leute um mich herum die mir A nichts Gutes wollten und B mich immer wieder wissentlich ausbremsten. Ich hätte viel früher einfach mein Ding machen müssen und nicht auf andere hören sollen. Mir wurde das vor einem Jahr so richtig klar. Die Unzufriedenheit nahm ich mir deshalb nach meinem Abstecher ins Krankenhaus zuerst vor. Man glaubt gar nicht wieviele Bremsen wir eingebaut haben schon allein, weil wir Frauen sind und oft doppelt unter Druck stehen. Die Arbeit am Mindset war deshalb der erste und beste Schritt der mich voran brachte.

2. Du denkst was Du tust ist nicht genug

Dieser Gedanke begleitet mich schon mein Leben lang. Ich denke ständig ich könnte XY besser machen. Heute ist das deutlich besser geworden, da ich nicht mehr ganz so perfektionistisch unterwegs bin, aber damals war ich nur am zweifeln und ackerte oft bis in die frühen Morgenstunden, weil ich dachte nur so wird meine Arbeit auch anerkannt. Gerade als Freelancer hört man oft, dass man doch nur im Schlafanzug rumgammelt und arbeiten würde wenn man gerade mal Lust dazu hat. Das mag vielleicht für ein paar so sein, aber die Meisten die ich kenne arbeiten wirklich hart jeden Tag.

Ich geriet damals in so einen Strudel aus Selbstzweifel und dem Drang ständig beweisen zu müssen, dass meine Arbeit genauso wertvoll ist, wie die eines Menschen der einen klassischen 9-5 Job hat. Und genau da liegt der Hund begraben. Die Leute denken, wenn man angestellt ist, hat man einen sicheren Job und wenn man selbstständig ist würde man ständig vor dem Abgrund stehen. Das ist aber totaler Bockmist.

Als Selbstständige liegt es an mir wieviel ich verdiene und wieviel ich arbeite, als Angestellter ist man den Launen und den Entwicklungen des Unternehmens oder des Chefs ausgeliefert. Ich habe einfach mehr Kontrolle über meinen Werdegang. Gerade mein Verlobter musste das leidvoll erfahren.

Letztes Jahr beschloss seine alte Firma den Standort nach Tschechien zu verlegen und ließ seine Mitarbeiter vor die Wand laufen. Ich werde jetzt mich nicht in Details verlieren, aber was auf diese Nachricht folgte war pures Chaos und Stress. Mein Verlobter und damit auch ich haben so gelitten durch den Stress. Es war nicht schön.

3. Deine Motivation nimmt ständig ab

Was ich über die Jahre nicht so klar wahrnahm, war auch, dass meine Motivation flöten ging. Ich machte meine Arbeit und ich machte sie gut, aber wirklich zufrieden und happy war ich nicht. Ich hatte oft keine Lust überhaupt anzufangen, war teilweise langsam wie eine Schnecke und hatte morgens so gar keinen Drang mein Arbeitszimmer zu betreten. Mein Büro sah auch regelmäßig aus, als wären die Vandalen eingefallen. Müll trug ich raus, aber alles andere ließ ich kreuz und quer liegen. Glücklicherweise fand ich in dem Chaos alles was ich suchte, aber ich verschwendete viel Zeit mit Suchen.

4. Du wirst schnell müde bei der Arbeit

Es gab viele Tage an denen ich gegen 14 Uhr mich gefühlt habe, als hätte ich eine 24 Stunden Schicht hinter mir. Ich war so müde, dass ich teilweise gar keine Lust hatte mir Mittagessen zu machen. Powernaps halfen da auch nicht mehr. Irgendwann war ich schon nach 4 Stunden Arbeit nur noch am gähnen. Die Produktivität sank in den Keller und kam selten an so einem Tag wieder hoch. Gerade in den Wintermonate wo es besonders düster war, haute mich die Müdigkeit regelmäßig fast um.

5. Du vermeidest Aufgaben

Wenn ich mal besonders unmotiviert war, fing ich sogar an Aufgaben zu vermeiden. Die To Do Liste wuchs um all diese kleine Aufgaben und der Berg erschien irgendwann unbezwingbar. Jedes mal wenn ich Aufgaben in den nächsten Tag fließen ließ, kam dann auch das schlechte Gewissen.

Der nächste Tag war dann noch ein Stückchen schwerer zu ertragen. Ich schob diesem Verhalten nach wenigen Wochen wieder den Riegel vor, als ich merkte es läuft aus dem Ruder, aber hätte ich das nicht bewusst entschieden, hätte das schlimme Konsequenzen gehabt. Mein Studio hätte den Bach runter gehen können. Kein schöner Gedanke.

6. Du bist schnell unkonzentriert

Durch den ständigen Druck und die immer weiter sinkende Motivation, hatte ich tausend Gedanken im Kopf zu jeder Tageszeit. Mir fiel es immer schwerer fokussiert zu bleiben. Meine To Do Listen waren unstrukturiert und ich wechselte ständig zwischen verschiedenen Aufgaben. Fehler passierten und die Selbstzweifel wuchsen.

7. Du versuchst mit Multitasking alles zu kompensieren

Da ich mich ständig unproduktiv fühlte, aber eben auch viel Arbeit anstand, fiel ich in die Multitasking-Falle. Während ich telefonierte machte ich nebenher etwas für ein Kundenprojekt. Ich reparierte meinen Rechner, während ich auf dem Laptop meine Social Media Kanäle pflegte. Und das sind noch die harmlosen Sachen. Manchmal wechselte ich im Minutentakt die Aufgaben und schaute dazu noch dauernd nach den E-Mails. Könnte ja was reinkommen was wichtig ist. Ich darf nichts verpassen. Das Resultat war, dass ich nicht mehr zur Ruhe kam.

Ich machte ständig etwas. Einfach faul mal auf der Couch sitzen oder in Ruhe an den See gehen war nicht drin. Ackern, ackern, ackern war die Devise. Ich muss nicht erwähnen, dass mein Verlobter auch nicht happy war, geschweige denn sonst ein lieber Mensch in meinem Umfeld, der Kontakt zu mir suchte.

8. Du vermeidest den Kundenkontakt

Dieser Punkt war besonders blöd. Der persönliche Kontakt zum Kunden ist super wichtig. Ich weiß nicht wieso ich es so empfand, aber für mich war eine Zeit lang der Kundenkontakt sehr stressig. Vielleicht, weil ich mich so unorganisiert und unprofessionell damals fühlte? Jedenfalls bevor ich den Hörer in die Hand nahm um anzurufen, schrieb ich lieber eine E-Mail.

Die Kommunikation wurde immer unpersönlicher. Als ich das erkannte zog ich schnell die Reißleine und bemühte mich das zu überwinden. Heute liebe ich den Kontakt zu Kunden und meinen Studenten. Es macht so viel Spaß sich auszutauschen und zusammen an einem Projekt zu arbeiten. Alles eine Frage des Blickwinkels denke ich.

9. Das Impostersyndrom wird immer dominanter

Je unorganisierter ich war, desto mehr fühlte ich mich als würde ich meine Kunden betrügen. Betrug ist vielleicht das falsche Wort, aber ich fragte mich dauernd wieso mich überhaupt jemand engagierte. Ich war überzeugt nicht gut genug zu sein und früher oder später würden alle das wissen. Der Drang zur Perfektion hatte sich monatelang hochgeschaukelt und den Höhepunkt erreicht. Heute habe ich das überwunden, aber hey das war harte Arbeit.

10. Du wirst oft krank

Ganz zum Schluß dieser Stressphase häuften sich die Tage an denen ich krank oder irgendwie halblebendig durch die Gegend stapfte. Ich wurde 2015 vier Monate eine Erkältung nicht los, hatte öfter Magendarmgrippe als in den letzten 20 Jahren und mein Herz tanzte Samba während ich still im Bett lag. Es war ein gute Mischung aus allem was nicht Spaß macht. Endpunkt war dann der Abstecher in die Notaufnahme.

Aber wie habe ich es da jetzt rausgeschafft? Das war ja schon ziemlich übel.

Als ich da so auf der Trage in der Notaufnahme lag und mein Herz so langsam sich wieder einkriegte, beschloss ich meine Gesundheit wieder auf Vordermann zu bringen. Ich hatte noch keinen genauen Plan, aber ich wusste so will ich nicht weiter machen. Ich bin schließlich Optimist und kein in Selbstzweifeln badender Trauerklos. Das passt einfach nicht zu mir.

Schritt eins war, dass ich erstmal schlief so viel es ging und dazwischen mich gut ernährte. Tagelang machte ich nichts außer schlafen, essen und wieder schlafen und essen. Schon nach wenigen Tagen kam mein Kampfgeist zurück und ich begann darüber nachzudenken, wie ich in Zukunft arbeiten wollte.

Was musste mein Business mir bieten, damit ich happy bin. Richtig gehört. Nicht was muss ich tun für mein Business, sondern was muss mein Business für mich tun. Ich wechselte den Blickwinkel und das Ziel. Eine Vorstellung wie das alles aussehen sollte, hatte ich ja eigentlich schon quasi auf Papier in der Schublade.

Also zerlegte ich mein Business in kleine Schnipsel und sortierte sie sinnvoll oder einfach aus. Ich fragte mich, was mich happy macht. Was macht meine Kunden happy? Wie will ich in Zukunft meine Brötchen verdienen? Und so erstellte ich auf 3 DIN A4 Seiten einen neuen Businessplan für mich und schrieb meine Pläne für die Zukunft gleich noch mit drauf.

Als nächstes kehrte ich bildlich gesprochen, mein Projektmanagement System Asana aus. Ich strukturierte es völlig neu, gab Aufgaben ab oder strich sie ganz. So hatte ich wieder einen genauen Plan was ich tun wollte und was ich tun musste.

Was am schwierigsten war, war die Loslösung vom Urteil anderer. Ich ließ Tag für Tag ein bisschen mehr all die negativen Dinge an mir abperlen, die mein Umfeld mir entgegen warf. Ich beschloss an mich zu glauben und das alles in erster Linie für mich zu tun und nicht um anderen zu beweisen, was ich alles drauf habe.

Mittlerweile gibt es nur noch wenige Personen in meinem Umfeld, die nach wie vor gezielt versuchen mich niederzumachen, aber selbst diese Personen haben keine Chance mehr, weil ich die Negativität von anderen nicht mehr aufnehme. Ich weiß was ich kann und woran ich noch arbeiten will.

Man muss konsequent sein bei solchen Menschen, sonst regt man sich regelmäßig auf und lässt sich ablenken. Sortiert negative Menschen nach Möglichkeit aus Eurem Kopf aus. Manche kann man auch komplett aus dem Leben aussortieren bzw. sollte es, aber manchmal geht das leider nicht. In dem Fall muss man wie gesagt konsequent sein und sich auf das eigene Leben konzentrieren. Negative Menschen haben das größte Problem mit sich selbst und nicht mit Dir.

Wenn etwas von all dem dabei hilft Burn-Out zu vermeiden dann das Loslassen. Perfektion loslassen, aufhören es allen Recht machen zu wollen, aufhören das Urteil anderer (was meist aus Unsicherheit oder Neid kommt) anzunehmen. Mach Dein Ding. Es ist Dein Leben, Dein Business, Deine Passion. Lass Dir nicht einreden Du müsstest Deinen Berufsweg klassisch wählen, lass Dir nicht einreden Du musst mit X Jahren das und jenes erreicht haben.

Mach Dein Ding und sei stolz auf Dich. Du hast eine Menge drauf und Du kannst Deine Ziele erreichen wenn Du willst. Vergleiche Dich nicht mit anderen. Das ist schon ein großer Schritt in Richtung Burn-Out vermeiden. Akzeptiere Dich und sei mal ein bisschen freundlicher zu Dir selbst.

Vielleicht hast Du ja Lust Dich mit mir in meiner kostenlosen Facebook Gruppe darüber auszutauschen. In der Gruppe geht es viel über Produktivität, Workflows, Zweifel als Freelancer und vieles mehr. Die Gruppe ist noch sehr neu, aber ich hoffe, dass diese Gruppe dabei hilft sich gegenseitig zu motivieren. Manchmal braucht man einfach jemand der selbst ein eigenes Business hat und versteht was man da so hin und wieder durchmacht. Also schau vorbei wenn Du magst. Hier findest Du die Gruppe. Ich würde mich freuen, wenn Du Teil der Community werden würdest.

Warum Du den Fokus verlierst und Deine Ziele nicht erreichst

Warum Du den Fokus verlierst und Deine Ziele nicht erreichst #fokus #ziele #vorsätze #zeitplanung #zeitmanagement #selbstmanagement #zieledefinieren #produktivität #motivation #lebensplan
Warum Du den Fokus verlierst und Deine Ziele nicht erreichst #fokus #ziele #vorsätze #zeitplanung #zeitmanagement #selbstmanagement #zieledefinieren #produktivität #motivation #lebensplan
PIN MICH!

Du kennst das bestimmt. Das neue Jahr hat angefangen und Du nimmst Dir eine Menge vor. Rauchen aufhören, endlich gesünder essen, das Business wachsen lassen, endlich weniger Stress haben – so in der Art richtig? Zuerst bist Du voller Elan dabei und total motiviert. Du schreibst Dir eine Liste mit den Zielen und hängst sie Dir vielleicht sogar an die Wand. Aber irgendwie klappt es dann nie so recht. Zwei Wochen später – Dein Business dümpelt so vor sich hin, McDonalds hast Du jetzt schon zum zweiten Mal diese Woche besucht und naja das mit dem Stress ist auch nicht wirklich gelöst.

So ging es mir auch eine Ewigkeit, bis ich mich mal ganz bewusst ans Ziele setzen gemacht habe und überlegt habe wie ich sie erreichen will. Denn sind wir mal ehrlich. Die Liste oben ist ein Wunschzettel, aber keine Liste mit richtigen Zielen. Es ist alles ein bisschen schwammig formuliert und der Zeitrahmen ist überhaupt nicht definiert.

Unterschied zwischen Wunsch und Ziel

Ein Ziel ist klar formuliert und definiert. Es muss in einem festgelegten Zeitraum erreicht werden im Idealfall und ein genauer Aktionsplan muss erstellt werden. Wünsche sind allgemein formulierte Ziele und Bedürfnisse, die nicht zeitlich eingegrenzt werden oder mit Action-Steps versehen werden in der Regel. Meist ist es nicht mal dringend diese Wünsche zu erfüllen. Dementsprechend ist man gefrustet, wenn Wünsche nicht in Erfüllung gehen oder man vergisst sie schlicht weg. Der Fokus ist schnell komplett verloren, wenn man Wünsche nicht zu Zielen macht und nur so vor sich hin wurschtelt. Aber wie behältst Du nun Deinen Fokus und erreichst Deine Ziele?

Ziel klar definieren

Zunächst musst Du Dich fragen, was Du erreichen willst und warum. Das Warum ist entscheidend, weil es die Motivation am Laufen hält. Ist es ein Ziel, dass Du nur erreichen willst um vor anderen gut dazustehen, wirst Du ziemlich schnell den Ansporn verlieren und keine Lust mehr haben, weil Du nicht mit Leidenschaft dabei bist, sondern weil Du musst um nicht das Gesicht zu verlieren. Regel Nummer eins – definiere Ziele die für Dich wichtig sind und überlege genau warum. Regel Nummer zwei – lege einen Zeitrahmen fest. Bis wann willst Du Dein Ziel erreicht haben? In zwei Wochen, in einem halben Jahr, in vier Jahren? Die Wahrscheinlichkeit Dein Ziel zu erreichen, steigt automatisch wenn Du einen Zeitrahmen setzt mit echter, realistischer Deadline.

Action-Steps festlegen

Sobald Du weißt, was Du bis wann erreichen willst, solltest Du Dir überlegen wie Du ans Ziel kommst. Was musst Du tun? Was sind die einzelnen Schritte? Wenn Du weißt was zu tun ist, musst Du eventuell die Deadline nochmal korrigieren. Lege für jeden Action Step nun fest bis wann er erledigt sein muss, sprich Du arbeitest Dich von der Deadline rückwärts voran. Was muss einen Monat vor Deadline passieren, was einen Tag vorher? Ein Ziel erscheint gleich viel mehr machbar, wenn Du es herunter brichst in einzelne Schritte. In meinem Online-Kurs Solopreneur Playbook gibt es Trainings die Dir zeigen, wie ich zum Beispiel mit Asana meine Ziele definiere und plane. Gerade für das Erreichen von Business Meilensteinen brauchst Du einen genauen Plan und ein System, das Dich dabei unterstützt.

Dran bleiben

Das Ziel ist definiert, der Zeitrahmen ist festgelegt und die einzelnen Action-Steps sind geplant. Jetzt heißt es nur noch durchhalten und dran bleiben. Schau Dir jeden Tag Deine To-Do-Liste an und überprüfe ob alles realistisch in der veranschlagten Zeit zu machen ist. Nichts ist schlimmer als eine Aufgabenliste die überquillt und Du nur noch im Stress bist. So erreichst Du auch wieder nichts, also sei nicht zu hart zu Dir. Ich nutze zum Beispiel Asana in Kombination mit dem Google Kalender. So werde ich immer rechtzeitig erinnert und ich behalte Überblick darüber, was ich schon alles erledigt und erreicht habe. Das macht zufrieden und nimmt eine Menge Stress.

Belohne Dich

Ziele sind meist Dinge, die Dich herausfordern und nicht leicht zu erreichen sind. Denke deswegen immer daran, wenn Du einen kleinen Meilenstein erreicht hast, das auch zu honorieren und nicht einfach zu übergehen. Du bist viel motivierter, wenn Du A weißt wofür Du es tust und B, wenn Du weißt was Dich erwartet, wenn Du es erreichst. Das können kleine Dinge sein oder richtig große Belohnungen. Ich halte die Belohnungen meist in einem Rahmen von einer Kleinigkeit wie z.B. ein Eis oder mehr extra Zeit mit meinen Liebsten. Finde raus was Dich motiviert und lege die Belohnung fest.

Fokus behalten

Der Fokus bleibt automatisch, wenn Du die Sache also sehr strategisch angehst und dafür sorgst, dass die Motivation bleibt. Nutze Tools die Dich erinnern die entsprechenden Action-Steps zu erledigen und vor allem nutze Tools die zu Dir passen. Planst Du gerne digital, dann nutze Asana, Trello, Meistertask und wie sie alle heißen. Brauchst Du Stift und Papier suche Dir Notizbücher und Kalender in die Du wirklich gerne Sachen reinschreibst.

Wichtig ist, die Tools müssen praktisch sein und Dich schnell etwas notieren lassen. Es bringt nichts, wenn Du Dich durch eine Software kämpfst, aber Dein Hirn eher auf Papierplanung und Notizen auf Papier ausgerichtet ist. Ich habe mich selbst erstmal etwas umtrainieren müssen, damit ich mehr die digitalen Möglichkeiten ausschöpfe, weil ich total oft Notizen und Zettelchen verloren oder die Infos nicht mehr gefunden habe. Jetzt nutze ich das Smartphone und das iPad Pro und habe alles immer bei mir griffbereit und leicht zu bedienen. Nach Notizen kann ich per Suchfunktion forschen und nichts fliegt mehr auf dem Schreibtisch herum.

Im Kurs Solopreneur Playbook zeige ich Dir unter anderem wie ich meine Ziele plane, 90-Tage-Aktionspläne erstelle und alles aufteile, damit ich mich nicht überwältigt fühle von all den Aufgaben. Du kannst innerhalb nur einer Stunde mehr Fokus finden und wieder zügiger vorankommen in Deinem Business, wenn Du Dich zum Kurs anmeldest. Mehr über den Kurs erfährst Du hier.

Warum Dankbarkeit Deinem Business hilft und Vergleich schadet

Warum Dankbarkeit Deinem Business hilft und Vergleich schadet #dankbarkeit #businesstipps #neid #vergleich #motivation #ziele #vorsätze #journal #tagebuch #momente
Warum Dankbarkeit Deinem Business hilft und Vergleich schadet #dankbarkeit #businesstipps #neid #vergleich #motivation #ziele #vorsätze #journal #tagebuch #momente
PIN MICH!

Seit ich mich mit der Umgestaltung meines Businesses beschäftigt habe, das ist jetzt schon über ein Jahr her, bin ich immer mehr zu dem Schluss gekommen, dass Dankbarkeit einfach alles ist. Wenn man mal aufhört das eigene Tun ständig mit anderen zu vergleichen und einfach nur dankbar ist für das was man hat und was man erschaffen hat, fällt eine Menge Stress von einem ab und man sieht wieder klarer. In meinem Fall war das so.

Ich habe einfach angefangen mein Ding zu machen, ohne mich mit anderen zu vergleichen oder mich vor irgendwem zu rechtfertigen warum ich das oder jenes in meinem Business tue oder lasse. Das war nicht leicht, weil es eine komplette Umstrukturierung meines Mindsets benötigte. Jeder kennt das, alte Gewohnheiten wird man nur schwer los. Und ich bin definitiv ein Arbeitstier und habe lange Zeit meinen Erfolg oder meine Ideen klein geredet oder klein reden lassen.

Überall heißt es seit Jahren “arbeite immer härter als die Konkurrenz”, “schlafen ist für Loser” und überhaupt #Girlboss. Ständig soll man sich selbst optimieren und am Besten noch mit den unterschiedlichsten Supplements, Schönheitskuren und was einem sonst noch so einfällt.

Ich habe generell nichts dagegen mich und meinen Körper zu optimieren, aber das Ganze hat auch Grenzen und vor allem genau da wo es ungesund wird und in absoluten Leistungsdruck umschlägt. Der Vergleich mit anderen ist dabei nur ein Teil des Problems, aber ein massiver Faktor wenn es um Dein Business geht.

Vergleich mit anderen in Deiner Branche oder generell mit Menschen die allgemein als erfolgreich gelten, kann Dich und Deine Ideen stoppen und total lahm legen wenn Du es zulässt. Plötzlich probierst Du nur noch Dinge aus für Dein Business die andere Leute für ihres tun, aber achtest nicht darauf ob das wirklich zu Dir und Deinen Kunden passt, ob es überhaupt Sinn ergibt. Du fällst auf die perfekte Instagram Welt herein wo alle immer nur positiv über ihr Business reden und immer tolle Leute treffen und großartige Produkte rausbringen.

Du wirst fast neidisch und Du denkst Du kannst Dein Business nicht starten, weil es schon andere gibt die das Deiner Meinung nach besser machen. Genau da schadet der Vergleich mit anderen. Er stoppt Dich dabei Deinen Traum zu verwirklichen und raubt Dir die Möglichkeit anderen Leute zu helfen mit gutem Content und Service, weil Dein Kopf voll mit negativen Gedanken ist.

Du wirst fast neidisch und Du denkst Du kannst Dein Business nicht starten, weil es schon andere gibt die das Deiner Meinung nach besser machen. Genau da schadet der Vergleich mit anderen. Er stoppt Dich dabei Deinen Traum zu verwirklichen und raubt Dir die Möglichkeit anderen Leute zu helfen mit gutem Content und Service, weil Dein Kopf voll mit negativen Gedanken ist.

Aber wie befreit man sich nun von all der Vergleicherei mit anderen? Wie schafft man es aus dem kreativen Burn-Out heraus zu kommen oder erst gar nicht in diesen Zustand zu kommen?

1. Identifiziere negative Gedanken und limitiere Deinen Zugang zu Influencern aus Deiner Nische

Im Grunde ist ganz einfach und doch gleichzeitig so schwer. Wenn Du dankbarer sein willst und aufhören willst Dich mit anderen zu vergleichen erfordert das Arbeit. Du musst Dich aktiv und mit wachem Verstand mit Dankbarkeit auseinander setzen und Dir klar machen wofür Du überhaupt dankbar sein willst. Was zieht Dich runter? Wann zieht es Dich runter? Vielleicht wenn wieder einer auf Instagram dem Du folgst ein Bild hochgeladen hat und Du direkt in die Spirale aus Vergleich und Neid rutschst, vielleicht wenn jemand ständig vor Dir prahlt und Du Dich klein fühlst.

Identifiziere was die negativen Gedanken triggert und halte es dann von Dir ab. Entfolge Leute auf Social Media die Dich runter ziehen, überlege wer in Deinem Umwelt toxisch ist oder finde heraus was Dir in Deinem Business Spaß macht und was eben nicht. Finde den Trigger und schalte ihn aus, damit in Deinem Kopf mehr Platz für all die guten Dinge ist die Dich motivieren und anfeuern.

2. Sei achtsam und dankbar jeden Tag

Setze Dich jeden Tag hin und mach Dir klar wofür Du dankbar bist und Du wirst sehen es findet irgendwann ein Mindshift zum positiven Denken statt. Das heißt nicht das Leben oder Dein Business muss nur aus rosa Wolken und Einhörnern bestehen. Es heißt nur, dass Du mit einem positiveren Ansatz viel mehr erreichen und auch wieder zurück geben kannst.

Du bist aus einem bestimmten Grund im Business und ich setze mal voraus, dass Du mit Deinem Business ein Problem löst und Menschen auf irgendeine Art hilfst. Nur ans Geld zu denken hat noch niemanden glücklich gemacht. Es sind die kleinen Dinge die happy machen. Schaue mehr darauf anstatt jemand sein zu wollen der Du nicht bist.

3. Kenne Dich und weiß wofür Du stehst

Das ist mit Abstand eines der wichtigsten Dinge. Nicht nur die Dankbarkeit ist wichtig, sondern auch zu wissen wofür man das alles macht. Was feuert Dich an? Wem möchtest Du helfen und warum? Wenn Du eine klare Vision hast von dem was Du tust, kannst Du das auch rüberbringen. Die Menschen werden Deinen Content finden und Du wirst die richtigen Kunden anziehen. Du wirst den richtigen Menschen helfen können und automatisch zufriedener werden. Erfolg, Zufriedenheit und Dankbarkeit beginnt in Deinem Kopf und nur Du hast die Macht darüber etwas zum positiven zu wenden.

Auf Instagram bzw. generell auf Social Media zeichnet sich seit einiger Zeit ein Trend ab, wo gerade Frauen immer mehr abrücken von dem ständig perfekt sein müssen. Sie zeigen z.B. was es heißt Mama und Unternehmerin zu sein, sie zeigen immer wieder auch, dass sie nicht immer alles super im Griff haben. Und genau das brauchen wir wieder. Mehr Ehrlichkeit, mehr Verständnis füreinander, weniger Vergleich und Neid. Man kann ein Business haben oder aufbauen und zufrieden sein. Das einzige was man wirklich muss, ist an sich und seine Idee glauben und dann einfach anfangen sein Ding zu machen.

In diesem Sinne rock Dein Business, such Dir Hilfe wenn Du sie brauchst und mach Dein Ding. Was bremst Dich immer wieder in Deinem Business? Welche Gedanken lassen Dich zweifeln? Schreib es in die Kommentare wenn Du magst und vielleicht kann ich oder können andere Leser Dir einen Schubs in die richtige Richtung durch einen neuen Blickwinkel geben. Ich bin nicht perfekt und Du musst es auch nicht sein.

5 gesunde Angewohnheiten von erfolgreichen Solopreneuren

5 gesunde Angewohnheiten von erfolgreichen Solopreneuren #Gesundheit #burnout #worklifebalance #arbeitundfamilie #erfolg #zeitmanagement #selbstmanagement #motivation #dankbarkeit #gewohnheiten #routine #ziele
5 gesunde Angewohnheiten von erfolgreichen Solopreneuren #Gesundheit #burnout #worklifebalance #arbeitundfamilie #erfolg #zeitmanagement #selbstmanagement #motivation #dankbarkeit #gewohnheiten #routine #ziele
PIN MICH!

Ich muss zugeben ich habe lange unterschätzt wie wichtig es ist, gerade im Berufsleben auf die Gesundheit zu achten. Literweise Kaffee, ein zwei Schokoriegel in den Pausen, lange am Schreibtisch kleben und überhaupt viel zu wenig Sonne und frische Luft. Das Ergebnis war, dass ich Schlafstörungen bekam, mich ständig schlapp und krank fühlte und meine Leistung auf einem absoluten Tiefpunkt war. Projekte waren nur noch anstrengend und ich war genervt von mir selbst. Und wenn man dann erstmal total fix und alle ist fängt man an sich zu vergleichen mit anderen erfolgreichen Menschen. Wie machen die das? Was machen die anders? Warum klappt es bei mir nicht so?

Die Antwort ist ganz einfach. Sie machen fünf Dinge einfach komplett anders, als man es so von Solopreneuren denken würde. 80 Stundenwochen und Burn-Out mit Anfang 30? Denkste. Es geht auch anders. Selbst und ständig muss nicht sein und schon gar nicht muss man seine Gesundheit riskieren.

1. Sie ernähren sich gesund

Gesunde Ernährung ist heutzutage so einfach und schnell geworden, dass eigentlich niemand mehr eine Ausrede finden kann, warum er jetzt zum fünften Mal diese Woche Fast-Food oder Dosenfutter isst, weil keine Zeit zum richtig Essen vorbereiten war. Erfolg im Alltag und Berufsleben beginnt bei Deiner Gesundheit. Ist Dein Körper anständig mit Nährstoffen versorgt, fühlst Du Dich wohl und kannst auf das wesentliche fokussieren.

Wer ständig nicht genug Vitamine, Mineralien und Spurenelemente seinem Körper zuführt landet schnell auf dem Abstellgleis und tut sich keinen Gefallen. Tausche Cola gegen Zitronenwasser, Schokoriegel gegen Banane oder Apfel, Kaffee gegen Matcha-Tee und Du hast schon kleine Veränderungen ohne Mühe in die richtige Richtung erreicht. Nimmt Dir Zeit zum Essen. Du bist selbstständig und kannst Dir die Zeit einteilen wie Du möchtest. Nutze sie bewusst und nimmt Dir Zeit Dein Essen zu genießen.

2. Sie vergleichen sich nicht mit anderen

Wer sich und seine Leistung dauernd vergleicht mit anderen erfolgreichen Solopreneuren, gerät schnell in diese Abwärtsspirale aus Selbstzweifeln und Imposter Syndrome. Erfolgreiche Solopreneure konzentrieren sich auf ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten. Sie kalkulieren ein, dass sie auch mal daneben liegen können und Fehler machen. Es ist völlig egal was andere von Deiner Leistung halten, Du allein definierst was gut für Dich ist und wo Du Deine Stärken und Schwächen siehst. Es startet alles in Deinem Kopf.

Jeder hat ein besonderes Talent, jeder hat etwas, dass er weitergeben kann und womit er helfen kann. Glaube an Dich selbst, setze Dir Ziele die etwas für Dich bedeuten und Dich wirklich erfüllen. Du wirst sehen, dass diese Vergleiche mit anderen aus Deinem Kopf verschwinden werden und Du viel zufriedener Deine Arbeit machen wirst. Der Erfolg kommt dann ganz von alleine.

3. Sie nehmen sich Zeit für Sport

Hand hoch wer sich mal wieder dieses Jahr vorgenommen hat mehr Sport zu machen und seit Neujahr nicht ein Sportstudio von innen gesehen hat. Ok ich mach den Anfang und hebe mal die Hand. Bewegung ist aber so wichtig für Kreislauf und Körper. Mir selbst war das auch nicht so klar bis ich letztes Jahr mit Herzrasen in der Notaufnahme landete.

Klar war das Fehlen von Sport in meinem Alltag nicht die alleinige Ursache, aber ein Teil des Problems. Sport und das kann auch ein zügiges Spazieren gehen für eine halbe Stunde am Tag sein, hat positive Effekte auf den Körper. Das Hirn wird positiv stimuliert und die Stimmung hebt sich, das Herz wird trainiert und die Muskel lockern sich. Gelenke bleiben in Schuss und überflüssige Pfunde belasten nicht weiter den Körper. Sauerstoff wird in jede Zelle gejagt und der Körper belebt.

Wer wie ich Sportstudios nicht mag, kann mittlerweile auf eine Vielzahl von Möglichkeiten zurück greifen um Sport zu machen. 10 Minuten am Tag sind ein Anfang. Finde was Dir Spaß macht und beweg Dich egal wie. Dein Körper wird es Dir danken.

4. Schlaf ist Solopreneuren wichtig

Ja richtig gehört. Den Spruch “schlafen kann ich wenn ich tot bin” kennen erfolgreiche Solopreneure nicht. Denn sind wir mal ehrlich. Der Satz ist auch ziemlich dämlich oder? Man erwartet, dass Selbstständige zehnmal mehr arbeiten in der Woche, ständig gestresst sind und Zeit zum richtig schlafen nur an den Wochenenden haben. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Sie setzen sich feste Zeiten in denen sie nicht arbeiten und nehmen sich Zeit auch mal abzuschalten.

Sie haben was man eine gesunde Schlafhygiene nennt. Offline sein, den Kopf leeren, entspannen und pro Nacht genug Schlafstunden einplanen ist wichtig. Nicht umsonst ist Schlafentzug eine Foltermethode in manchen Ländern. Wer nicht schläft ist unkonzentriert, macht Fehler und kann anderen nur mäßig helfen oder beistehen. Work smarter not harder ist die Devise. Gestalte Deinen Arbeitstag so, dass Du Dich nicht ständig überarbeiten musst um ans Ziel zu kommen, sondern mit voller Energie dabei sein kannst. Ein Feld, das nicht ruht trägt nicht genug Früchte später.

Also nimm Dir Zeit, delegiere und automatisiere Teile Deiner Arbeit falls nötig, aber finde heraus was Dich ruhig und lang genug schlafen lässt. Ich zum Beispiel habe es mir angewöhnt abends den nächsten Tag grob zu planen, Gedanken aufzuschreiben die mir noch im Kopf rumschwirren und eine To Do Liste anzulegen mit den wichtigsten Dingen die am nächsten Tag erledigt werden müssen. So grübel ich nicht im Bett noch vor mich hin oder muss ständig das Licht anmachen um noch etwas aufschreiben zu können. Manchmal sind es wirklich diese kleinen Dinge die einen schlafen und am nächsten Morgen ausgeruht in den Tag starten lassen. Diese ganze Routine dauert bei mir auch selten länger als 15 Minuten. Ist also wirklich machbar und der nächste Tag startet nicht kopflos und stressig. Das sind gut investierte Minuten.

5. Sie investieren in Bildung

Niemand kann alles wissen und das Leben ist ständig in Bewegung. Erfolgreiche Solopreneure investieren immer wieder in Bildung und hinterfragen ob das was sie weitergeben noch hilfreich ist oder nicht. Regeln, Gesetze, Algorhythmen, Technik und Verhaltensweisen ändern sich ständig. Deswegen ist es wichtig am Ball zu bleiben, wenn man weiter hilfreichen Service und Content liefern will. An zwei Nachmittagen in der Woche arbeite ich nicht an Kundenprojekten sondern bilde mich weiter. Sei es, dass ich einen Onlinekurs mache oder etwas lese, einen Podcast höre oder Dinge ausprobiere die meinem Business oder mir als Person nützen könnten.

Das hilft mir auch dabei kreativ zu bleiben und ständig meine Komfortzone zu verlassen um zu wachsen. Deinem Kunden nützt es nichts, wenn Du ihm z.B. zeigst wie man eine Email-Liste aufbaut mit Systemen, die heute einfach keinen Bestand mehr haben, aber vor 5 Jahren noch funktionierten. Dein Kunde investiert in Dich und Dein Wissen um nicht selbst ewig nach Antworten suchen zu müssen. Durch Dich spart er Zeit und Geld auf lange Sicht, also macht es auch Sinn, dass Du in Dich und Deine Bildung investierst.

Wie Du siehst, sind diese fünf Dinge leicht umzusetzen und müssen auch nicht immer Geld kosten. Fang in Deinem Kopf an und arbeite Dich dann weiter. Du wirst sehen, Dein Business wird davon profitieren langfristig und Dir wird es deutlich besser gehen. Work smarter, not harder.  Du bist dran. Welche gesunden Angewohnheiten hast Du entwickelt die Dir helfen Deine Ziele zu erreichen? Schreib es unten in die Kommentare wen Du magst, dann kann jeder Leser und auch ich von Dir lernen.