So bewältigst Du die E-Mail-Flut in 3 einfachen Schritten

So bewältigst Du die E-Mail-Flut in 3 einfachen Schritten. E-Mails, emails, Organisation, Produktivität, Pomodoro Technik
So bewältigst Du die E-Mail-Flut in 3 einfachen Schritten. E-Mails, emails, Organisation, Produktivität, Pomodoro Technik
PIN MICH!

Es ist Montag und Dein E-Mail-Fach ist mal wieder total geflutet mit Nachrichten. Oder nach dem Urlaub?! 528 ungelesene E-Mails! Ein Klassiker. Früher habe ich erstmal aus Frust die E-Mails ignoriert für einen Tag und mich an anderer Stelle mit Organisation und Planung befasst. Mittlerweile lasse ich mich aber nicht mehr von meiner Inbox einschüchtern und greife gleich an.

Seit knapp einem Jahr bin ich auf G Suite und dem dazugehörigen GMail umgestiegen. Ich hatte die Schnauze voll von Outlook und Co, da mir die Ansicht nicht gefiel und das Verschieben von Nachrichten in Ordner ab und zu zur Folge hatte, dass E-Mails komplett verloren gingen. Von Synchronisation auf verschiedenen Geräte die sauber läuft will ich gar nicht anfangen. Es war zeitraubend und nervig immer wieder und so fiel mir der Umzug zu GMail nicht schwer.

Am Anfang war die Oberfläche ungewohnt und ich hatte kurze Zeit Bedenken, ob all der Umzugsaufwand es wirklich wert war, aber mittlerweile kann ich mir keine andere Plattform mehr vorstellen. In der Anfangszeit habe ich auch mein kompliziertes Sortiersystem übernommen und meine zig “Ordner”, bei GMail Labels genannt, angelegt und mich überorganisiert bis ich gar nichts mehr ohne Suche fand. Also machte ich mich auf die Suche und recherchierte ein System nach dem anderen um Dinge mehr und mehr zu vereinfachen. Mittlerweile habe ich ein 3-Schritte-System entwickelt das wirklich funktioniert und Zeit spart.

Ich kriege zum Beispiel zwischen 200 und 300 E-Mails am Tag. Wenn man nicht dran bleibt ist man schnell überfordert und weiß nicht mehr wo man anfangen soll. Viele E-Mails muss man auch eher lesen und weniger beantworten bzw. manchmal reicht es im Lauf des nächsten Tages oder später zu antworten. Ich rufe E-Mails auch nicht mehr stündlich ab sondern nur noch dreimal am Tag.

Was immer noch oft ist habe ich mir sagen lassen. Dazwischen mache ich mein Postfach komplett zu und habe auch keine Benachrichtigungen eingestellt auf dem Handy, iPad oder sonst einem Gerät. Warum? Wenn etwas super wichtig ist wird die Person anrufen und sicher gehen wollen, dass ich die E-Mail z.B. mit Vertragsunterlagen bekommen habe. Alles andere hat Zeit. Punkt. Ich hatte seitdem ich das neue System nutze noch nie ein Problem und die Welt steht auch noch.

Bevor man aber überhaupt an die Bewältigung der E-Mails geht muss man sich erstmal frei machen von den Schuldgefühlen, dass man nicht “schnell genug” reagiert. Für direkte Kommunikation gibt es schließlich Telefone, Chats und das persönliche Vor-Ort-Gespräch. Also erstmal Kopf frei machen und dann auf zum 3-Punkte-Plan um die E-Mails in den Griff zu kriegen und die Inbox im Griff zu behalten.

E-Mail Organisation Worksheet

Erhalte wöchentlich wertvolle Tipps für Dein kreatives (Online-) Business inkl. Einblicke in mein Business per E-Mail. Als Geschenk erhältst Du dieses Worksheet für Deine E-Mails, damit Du Dich besser organisieren  kannst.

Du kannst Dich jederzeit wieder abmelden mit nur einem Klick. Mehr Infos findest Du in der Datenschutz-Erklärung.

1. Sortieren und markieren

Ich nutze maximal 10 Labels und 4 verschiedene Markierungen für E-Mails. Klingt aufwändig ist es aber nicht. Meine Labels sind zum Beispiel, Follow Up, Bildung, Buchhaltung, Kunden, Privat, Reisen, Solopreneur Playbook, Shop, Happy Heart Magazine. Der Rest geht ins allgemeine Archiv oder direkt in den Papierkorb.

Manche machen es noch einfacher und haben genau drei Labels. Lesen, To Do und Erledigt. Für mich hat das aber nicht funktioniert, weil wenn ich später etwas finden will es oft einfacher ist die Suche schon nach Thema eingrenzen zu können. Zum Beispiel wenn ich eine Rechnung suche muss ich nicht das Ganze Archiv durchforsten sondern finde sie schneller unter dem Label Buchhaltung. Mir persönlich hat das eine Menge Zeit gespart bisher.

Bevor eine E-Mail aber ein Label bekommt wird sie erstmal markiert mit einem Stern in einer bestimmten Farbe und bei Bedarf zusätzlich als wichtig oder unwichtig, damit GMail lernt wie es in Zukunft mit E-Mails von diesem Absender umzugehen hat. Markiere ich eine E-Mail z.B. als wichtig wird die nächste E-Mail von diesem Absender ebenfalls als wichtig markiert. So sehe ich direkt worauf ich mich als erstes konzentrieren muss.

In meiner Inbox nutze ich drei verschiedene Farben für die Markierung mit dem Stern. Orange heißt heute bearbeiten, Rot heißt Dringend / Wichtig, Gelb heißt Lesen / Später bearbeiten. Sobald ich eine E-Mail mit dem Stern markiert habe, entscheide ich noch darüber ob nachfolgende E-Mails von diesem Absender auch später herausgehoben werden sollen und markiere diese zusätzlich als wichtig. Neben dem Stern erscheint dann eine gelbe Markierung die wie ein dicker Pfeil aussieht.

Sprich jetzt haben alle Nachrichten die zu bearbeiten sind einen Stern in der entsprechenden Farbe und manche zusätzlich die “Wichtig” Markierung. Jetzt geht es zum nächsten Schritt.

2. Bearbeiten

Alle E-Mails sind sortiert, jetzt geht es ans arbeiten an den E-Mails. Zuerst kümmere ich mich um alle die einen roten Stern haben. Manchmal schaffe ich alle relativ schnell, manchmal muss ich gegen Mittag nochmal eine Session einlegen in der ich die wichtigen E-Mails bearbeite. Ich versuche E-Mails immer knapp zu beantworten. Keiner hat Zeit Romane zu lesen und man muss ja auch noch andere Dinge an dem Tag erledigen.

Wenn E-Mails erfordern, dass ich nochmal nachhake oder der Vorgang / das Projekt noch nicht abgeschlossen ist bekommt die E-Mail das Label Follow Up noch zusätzlich. Einmal am Tag gehe ich in diesen Label-Bereich und schaue ob noch irgendwelche E-Mails mit Fragen offen sind und ich mich nochmal darum kümmern muss. Wenn nötig setze ich mir noch eine Erinnerung ins Smartphone um sicher zu gehen, dass ich nicht vergesse diesen Vorgang im Blick zu behalten. Ist kein Nachhaken nötig wird die E-Mail nach meiner Beantwortung archiviert. Sie ist dann immer noch verfügbar aber liegt nicht mehr in der Inbox.

Nach den wichtigen E-Mails kümmere ich mich im Lauf des Tages um die E-Mails die ich heute noch bearbeiten muss oder will, die aber nicht super dringend sind. Sprich die mit dem Stern in Orange. Erst ganz zum Schluss schaue ich nach E-Mails aus dem Bereich “Lesen”. Das sind in meinem Fall meist Newsletter oder sonstige Infos.

Früher änderte ich die Stern-Markierung zum Schluss noch zur Farbe Grün um zu zeigen, dass diese E-Mail fertig bearbeitet ist, aber das lasse ich mittlerweile. Ist die E-Mail archiviert und nicht mehr in der Inbox heißt das ja automatisch, dass sie in irgendeiner Form bearbeitet wurde. Ich entferne nur einfach den Stern stattdessen. So taucht die E-Mail auch nicht mehr im Bereich “Markiert” auf, der standardmäßig in GMail enthalten ist.

E-Mail Organisation Worksheet

Erhalte wöchentlich wertvolle Tipps für Dein kreatives (Online-) Business inkl. Einblicke in mein Business per E-Mail. Als Geschenk erhältst Du dieses Worksheet für Deine E-Mails, damit Du Dich besser organisieren  kannst.

Du kannst Dich jederzeit wieder abmelden mit nur einem Klick. Mehr Infos findest Du in der Datenschutz-Erklärung.

3. Regelmäßig filtern

Ich gehe regelmäßig E-Mails und schaue ob ich E-Mails von einem bestimmten Absender überhaupt noch lese oder immer gleich lösche, weil sie für mein jetziges Business nicht mehr relevant sind. Wie z.B. verschiedene Newsletter. Merke ich, dass der Newsletter mich stört und mir keinen Mehrwert liefert, melde ich mich einfach ab. Das spart schon Platz in der Inbox und ich verschwende keine Zeit mit solchen E-Mails. Manche schicken Dir trotz Abmeldung weiter E-Mails, aber die markiere ich dann ganz einfach als Spam und so fliegen sie auch in Zukunft anstatt in meine Inbox direkt in den Spam-Ordner.

Was man in GMail auch sehr einfach machen kann ist, dass man Filter einrichten kann in wenigen Schritten. Zum Beispiel lasse ich eingehende E-Mails von meinem Handyvertrag mit den Rechnung direkt mit dem Label “Buchhaltung” und als wichtig markieren. Ein kurzer Blick auf die E-Mail genügt dann und ich kann sie direkt unter dem Label “Buchhaltung” archivieren.

Suche ich später die Rechnung für meinen Steuerordner kann ich sie ganz einfach finden. Einmal im Monat checke ich ob ich mehr Filter anlegen sollte oder einige löschen sollte. Zu viele Filter können nämlich auch bewirken, dass eine E-Mail aus Versehen mal die Inbox überspringt und bei einem Label untergeht, falls der Absender die Art von Content ändert.

Mit diesen paar Herangehensweisen schaffe ich es fast jeden Tag auf Inbox Zero zu kommen. Bevor man aber mit all dem beginnt muss man sich wie gesagt Gedanken machen, welche Ordner / Labels machen Sinn und zu welchen Zeiten und wie oft möchte man E-Mails am Tag abrufen und bearbeiten.

Wie bewältigst Du Deine E-Mails? Hast Du noch bestimmte Tipps und Tricks? Einfach in die Kommentare schreiben, dann können wir alle etwas Neues dazu lernen. Danke <3 Ich hoffe dieser Artikel war hilfreich für Dich.

6 Apps die Büro-Arbeit effizienter machen

6 Apps die Büro-Arbeit effizienter machen #Produktivität #Zeitmanagement #Selbstmanagment #Apps #PomodoroTechnik #Ziele #Zeitsparen
6 Apps die Büro-Arbeit effizienter machen #Produktivität #Zeitmanagement #Selbstmanagment #Apps #PomodoroTechnik #Ziele #Zeitsparen
PIN MICH!

In meinem Business habe ich über die Jahre viele Apps und Systeme getestet und benutzt, bis ich endlich die Apps gefunden habe, die mir tatsächlich Zeit und Geld sparen. Ich bin organisiert, produktiv und habe mehr Zeit für den kreativen Bereich in meinem Business. Notizen gehen nicht mehr verloren, die Buchhaltung wird zeitnah erledigt und Kunden sind zufriedener denn je, weil ich immer im Zeitrahmen bleibe und sie sich exzellent betreut fühlen.

Leser und Kunden bekommen regelmäßig guten Content geliefert und meine Social Media Kanäle werden nicht mehr so sträflich vernachlässigt. Seitdem ich diese Apps, teilweise miteinander verbunden nutze, habe ich mehr Zeit in der Woche, um die laufenden Projekte zu betreuen und den ganzen Kreativprozess mehr auskosten zu können.

Asana – Projektmanagement

Ohne Asana läuft hier gar nichts. Weder privat noch beruflich. Sämtliche Projektabläufe, meine Content-Kreation, Erinnerungen, Routinen und Produktentwicklungen und mehr sind hier vereint. Ich habe Asana in 6 Bereiche / Teams aufgeteilt.

1. Studio

Hier finden alle Admin-Aufgaben, Tutorials und Ressourcen Platz. Zum Beispiel wie nutze ich bestimmte Apps, wie setze ich ein Angebot auf, wo finde ich gute Musik für Videos für Präsentationen. Es sind immer Dinge die ich ab und zu brauche und nicht erstmal wieder im Netz suchen will oder neu herausfinden will. Das spart Zeit und wenn man einen virtuellen Assistenten hat findet sich dieser schneller im Betrieb zurecht und die Einarbeitungszeit verkürzt sich enorm.

2. Chefsache

Hier sind alle Aufgaben die nur den Chef in dem Fall mich betreffen vereint. Buchhaltung, Jahresziele, Wochenplanung um nur einige zu nennen sind hier zu finden.

3. Service

Alles was Kunden und Kundenprojekte betrifft ist hier gesammelt. Mein CRM, eine Übersicht der Kundenprojekte und die einzelnen Projekte jeweils kann ich hier bearbeiten und überblicken.

4. Produkte / Kurse

Diesen Bereich nutze ich für die Produktentwicklung und Weiterentwicklung. Derzeit arbeite ich zum Beispiel an einem großen Online-Kurs genannt Solopreneur Playbook und im gleichnamigen Projekt sind alle Notizen und Aufgaben vereint die ich brauche um in einem bestimmten Zeitrahmen den Kurs fertig zu stellen. Früher fand sowas in Notizbüchern, auf Post-Its und sonstigen Blättern statt.

Viele Notizen waren unorganisiert und mehr als einmal habe ich den Faden verloren und wurde zu langsam in der Umsetzung. Jetzt habe ich Überblick darüber was ich entwickeln und herausbringen möchte und vor allem wann genau das sein soll. So arbeite ich immer sehr fokussiert an meinem Teil des Studios.

5. Marketing

Social Media Aufgaben, der Redaktionsplan, Ideen für Werbung, Content Upgrades und mehr ist hier zu finden. So behalte ich Überblick über meine Bemühungen guten Content zu bieten und meine eigene Vermarktung. Jedes Business braucht Kunden, aber wenn diese Dich nicht finden und keinen Mehrwert mit nach Hause nehmen können sieht es für Dein Business mau aus. Man braucht eine gute Strategie um alles unter einen Hut zu kriegen und man braucht Überblick damit man nicht seine Authentizität verliert. Mehrwert, Authentizität und der Blick auf das Bedürfnis des Kunden ist Key. Nur so hat man am Ende zufriedene Kunden und ihnen tatsächlich helfen können.

6. Privat

Das erklärt sich fast von selbst. Hier ist alles was nicht Business ist. Ich organisiere damit meinen Haushalt, Feierlichkeiten, Termine, den Essensplan, meine Einkäufe und was sonst noch zu tun ist, wie z.B. im November unseren Umzug quer durch Deutschland von Berlin nach Herbrechtingen. So vergesse ich nicht rechtzeitig Geschenke zu besorgen oder stehe nicht im Supermarkt ohne meine Einkaufsliste, weil ich sie mal wieder auf der Kommode habe liegen lassen. Das Smartphone ist in der Regel immer dabei und so kann ich alles im Blick behalten bei Bedarf.

GSuite – Kalender und E-Mails

Früher nutzte ich Outlook und es war immer wieder sehr schwierig die E-Mails und den Kalender anständig auf Smartphone, iPad und Computer synchron zu halten. Es gab immer etwas das hinten runter fiel und jedesmal vor einer Reise oder einem Tag außer Haus musste ich erstmal viel Zeit aufwenden und testen ob auch alles noch läuft vorsichtshalber. Alles in allem ein Haufen Zeit der verloren ging.

Seitdem ich aber G Suite nutze und die dazugehörigen Apps auf den jeweiligen Geräten läuft es reibungslos. Nichts geht verloren, alles synchron, Sabrina happy. Yay! Wie ich meine E-Mails im Griff behalte habe ich in diesem Artikel geschrieben. Falls Du mit Deinen Mails kämpfst hoffe ich, dass mein Artikel Dir hilft Licht ins Chaos zu bringen.

Den Google Kalender habe ich nach Themen und farblich sortiert. Es gibt einen Kalender für meine privaten Termine, einen für mein Studio und einen nur für Kundenprojekte, damit ich weiß welche Projekte gerade laufen und wo ich einen neuen Kunden aufnehmen kann. Ich habe für das ganze Jahr Zeitfenster eingetragen die ich nach und nach mit Kundenprojekten füllen kann. So überbuche ich mich nicht und habe einen realistischen Überblick wie viele Projekte ich pro Jahr machen kann und muss um ein profitables Studio zu führen.

Terminvergaben und Wartelisten sind so viel einfacher zu managen, weil Du direkt sehen kannst wo Du verfügbar bist und wo es schwierig wird. Der Kunde hat den Vorteil, dass er sicher sein kann, dass sein Projekt zeitnah erledigt wird und mit voller Aufmerksamkeit betreut werden kann. Für mich ist es beruhigend, weil ich weiß was ansteht und ich weiß in welchem Zeitrahmen alles geplant ist.

Evernote – Notizen und Ideen-Sammelplatz

In Evernote packe ich alles was ich an Notizen mache. Finde ich einen tollen Blogbeitrag den ich mir merken will clippe ich ihn in ein Notizbuch in Evernote. Muss ich auf dem Handy etwas notieren kommt es auch in Evernote. Manchmal habe ich aber auch etwas auf Papier das ich nicht vergessen will und so mache ich ein Foto und erstelle daraus in einem Schritt eine Notiz in der App. Auch hier habe ich verschiedene Notizbücher für zum Beispiel Marketing-Ideen, Tutorials für WordPress die ich ausprobieren will oder Gedanken zu neuen Produkten.

Evernote hat den großen Vorteil, dass ich Dinge verschlagworten kann und eine Suchfunktion habe. So finde ich einfach jede Notiz wieder und es passiert nicht mehr, dass ein Zettel aus Versehen im Altpapier landet. Mein Schreibtisch ist mittlerweile auch fast komplett frei von Papier. Ich benutze noch ein klassisches Notizbuch, aber Klebezettel und ähnliches werden nach und nach aus meinem Büro verbannt. Das spart wiederum auch wieder Zeit, weil ich weniger suchen muss und einfach kein Gedanke verloren geht.

Billomat

Ich bin ganz ehrlich. Ich hasse Buchhaltung. Nichts finde ich langweiliger und anstrengender als Buchhaltung. Ich habe kein Problem mit Zahlen und dem Umgang mit Zahlen und Finanzen an sich, aber ich fand es bisher sehr zeitraubend und langweilig. Mir fehlte zum Beispiel eine Schnittstelle zu meinem Shop und so musste ich Bestellungen per Hand übertragen in mein Buchhaltungsprogramm und verlor ab und zu sogar den Überblick bei Buchungen und dem Erfassen von Belegen.

Manche Programme waren zu komplex und mein Anfangssystem mit Excel Spreadsheets war irgendwann nicht mehr zu halten. Seit etwa einem Jahr nutze ich Billomat und bin verliebt. Meine Buchhaltung dauert nur noch wenige Minuten pro Woche, maximal eine Stunde und es ist alles einfach und übersichtlich.

Großer Bonus es gibt eine Schnittstelle zu meinem Shop und mehr Abläufe sind automatisiert sprich ich habe mehr Zeit für andere Sachen. Für Kunden ist es auch angenehmer. Sie bekommen ihre Rechnungen bequem per E-Mail und können über einen Link die Rechnung begleichen. Wieder ein Bereich der effizienter läuft in meinem Studio.

Smarterqueue – Social Media Planung

Früher nutzte ich Buffer für die Social Media Planung, aber ich war nie so ganz happy mit dem Interface und auch nicht damit wieviel Zeit ich aufbringen musste um zum Beispiel meinen Content regelmäßig zu bewerben und zu recyclen. Mancher Content ist einfach auch noch in zwei Jahren relevant und hilfreich und so hätte ich ständig zig Nachrichten von Hand planen müssen.

Bei Smarterqueue ist das anders. Einige Abläufe sind automatisiert, wenn man es einstellt und man findet leichter Content auch von anderen der zum eigenen Publikum passt und hilfreich sein könnte. So hat man den perfekten Mix aus eigenem Content und hilfreichem anderen Content auf seinen Kanälen. Die Verbindung mit Kollegen und Gleichgesinnten wird dadurch auch gefördert. Eine Win-Win-Situation quasi.

Der Preis ist für das was man bekommt und für die Zeit die man mit anderen Dingen verbringen kann völlig in Ordnung. Mein Studio ist seither online viel besser sichtbar und ich werde leichter gefunden, weil ich einfach mehr präsent bin auf allen Kanälen.

Convertkit – E-Mail-Marketing

Convertkit ist genial. Nein das ist nicht übertrieben. Jeder der sich mal mit Mailchimp befasst hat und daran verzweifelt ist braucht Convertkit. Es ist einfach, intuitiv und man zahlt nicht doppelt für Subscriber nur weil sie auf verschiedenen Listen stehen. Bei Mailchimp ist es auch viel schwerer ein Content Upgrade auszuliefern als bei Convertkit. Converkit ist nicht teuer und man spart Zeit, weil man alles sortiert hat.

So kann man sich mit dem eigentlichen Inhalt der E-Mails beschäftigen und muss weniger mit der Technik kämpfen. Convertkit hat eine nur kleine Lernkurve und man versteht es wirklich sehr schnell. Zudem bietet Convertkit eine Menge kostenlose Infos zu Themen im Bereich Blogging, E-Mail-Marketing, Salesfunnels und mehr. Man bekommt enorm viel Service, Info und Produkt für sein Geld.

Ohne diese Apps würde mein Studio nicht so reibungslos und nahezu stressfrei laufen. Es ist genau die richtige Anzahl an Apps so dass es nicht unübersichtlich wird. Sie sparen Zeit und lassen mich mehr wieder auf den kreativen Teil meines Business fokussieren. Alle Apps kann ich auch von unterwegs gut über Smartphone, iPad und andere Geräte ansteuern. Down-Zeiten sind enorm selten geworden.

Wenn Du wissen willst welche Tools ich sonst noch in meinem Studio verwende, dann besuche meine Ressourcen-Seite und Du bekommst einen Überblick über mein Equipment, Bücher die ich empfehlen kann und sonstige Dinge die ich hier im Studio nutze. Welche App ist für Dich im Arbeitsalltag wichtig? Welche spart Dir viel Zeit und lässt Dich effektiver und produktiver arbeiten? Schreibe es einfach in die Kommentare, vielleicht kann ich dann auch eine neue App entdecken.

5 gesunde Angewohnheiten von erfolgreichen Solopreneuren

5 gesunde Angewohnheiten von erfolgreichen Solopreneuren #Gesundheit #burnout #worklifebalance #arbeitundfamilie #erfolg #zeitmanagement #selbstmanagement #motivation #dankbarkeit #gewohnheiten #routine #ziele
5 gesunde Angewohnheiten von erfolgreichen Solopreneuren #Gesundheit #burnout #worklifebalance #arbeitundfamilie #erfolg #zeitmanagement #selbstmanagement #motivation #dankbarkeit #gewohnheiten #routine #ziele
PIN MICH!

Ich muss zugeben ich habe lange unterschätzt wie wichtig es ist, gerade im Berufsleben auf die Gesundheit zu achten. Literweise Kaffee, ein zwei Schokoriegel in den Pausen, lange am Schreibtisch kleben und überhaupt viel zu wenig Sonne und frische Luft. Das Ergebnis war, dass ich Schlafstörungen bekam, mich ständig schlapp und krank fühlte und meine Leistung auf einem absoluten Tiefpunkt war. Projekte waren nur noch anstrengend und ich war genervt von mir selbst. Und wenn man dann erstmal total fix und alle ist fängt man an sich zu vergleichen mit anderen erfolgreichen Menschen. Wie machen die das? Was machen die anders? Warum klappt es bei mir nicht so?

Die Antwort ist ganz einfach. Sie machen fünf Dinge einfach komplett anders, als man es so von Solopreneuren denken würde. 80 Stundenwochen und Burn-Out mit Anfang 30? Denkste. Es geht auch anders. Selbst und ständig muss nicht sein und schon gar nicht muss man seine Gesundheit riskieren.

1. Sie ernähren sich gesund

Gesunde Ernährung ist heutzutage so einfach und schnell geworden, dass eigentlich niemand mehr eine Ausrede finden kann, warum er jetzt zum fünften Mal diese Woche Fast-Food oder Dosenfutter isst, weil keine Zeit zum richtig Essen vorbereiten war. Erfolg im Alltag und Berufsleben beginnt bei Deiner Gesundheit. Ist Dein Körper anständig mit Nährstoffen versorgt, fühlst Du Dich wohl und kannst auf das wesentliche fokussieren.

Wer ständig nicht genug Vitamine, Mineralien und Spurenelemente seinem Körper zuführt landet schnell auf dem Abstellgleis und tut sich keinen Gefallen. Tausche Cola gegen Zitronenwasser, Schokoriegel gegen Banane oder Apfel, Kaffee gegen Matcha-Tee und Du hast schon kleine Veränderungen ohne Mühe in die richtige Richtung erreicht. Nimmt Dir Zeit zum Essen. Du bist selbstständig und kannst Dir die Zeit einteilen wie Du möchtest. Nutze sie bewusst und nimmt Dir Zeit Dein Essen zu genießen.

2. Sie vergleichen sich nicht mit anderen

Wer sich und seine Leistung dauernd vergleicht mit anderen erfolgreichen Solopreneuren, gerät schnell in diese Abwärtsspirale aus Selbstzweifeln und Imposter Syndrome. Erfolgreiche Solopreneure konzentrieren sich auf ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten. Sie kalkulieren ein, dass sie auch mal daneben liegen können und Fehler machen. Es ist völlig egal was andere von Deiner Leistung halten, Du allein definierst was gut für Dich ist und wo Du Deine Stärken und Schwächen siehst. Es startet alles in Deinem Kopf.

Jeder hat ein besonderes Talent, jeder hat etwas, dass er weitergeben kann und womit er helfen kann. Glaube an Dich selbst, setze Dir Ziele die etwas für Dich bedeuten und Dich wirklich erfüllen. Du wirst sehen, dass diese Vergleiche mit anderen aus Deinem Kopf verschwinden werden und Du viel zufriedener Deine Arbeit machen wirst. Der Erfolg kommt dann ganz von alleine.

3. Sie nehmen sich Zeit für Sport

Hand hoch wer sich mal wieder dieses Jahr vorgenommen hat mehr Sport zu machen und seit Neujahr nicht ein Sportstudio von innen gesehen hat. Ok ich mach den Anfang und hebe mal die Hand. Bewegung ist aber so wichtig für Kreislauf und Körper. Mir selbst war das auch nicht so klar bis ich letztes Jahr mit Herzrasen in der Notaufnahme landete.

Klar war das Fehlen von Sport in meinem Alltag nicht die alleinige Ursache, aber ein Teil des Problems. Sport und das kann auch ein zügiges Spazieren gehen für eine halbe Stunde am Tag sein, hat positive Effekte auf den Körper. Das Hirn wird positiv stimuliert und die Stimmung hebt sich, das Herz wird trainiert und die Muskel lockern sich. Gelenke bleiben in Schuss und überflüssige Pfunde belasten nicht weiter den Körper. Sauerstoff wird in jede Zelle gejagt und der Körper belebt.

Wer wie ich Sportstudios nicht mag, kann mittlerweile auf eine Vielzahl von Möglichkeiten zurück greifen um Sport zu machen. 10 Minuten am Tag sind ein Anfang. Finde was Dir Spaß macht und beweg Dich egal wie. Dein Körper wird es Dir danken.

4. Schlaf ist Solopreneuren wichtig

Ja richtig gehört. Den Spruch “schlafen kann ich wenn ich tot bin” kennen erfolgreiche Solopreneure nicht. Denn sind wir mal ehrlich. Der Satz ist auch ziemlich dämlich oder? Man erwartet, dass Selbstständige zehnmal mehr arbeiten in der Woche, ständig gestresst sind und Zeit zum richtig schlafen nur an den Wochenenden haben. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Sie setzen sich feste Zeiten in denen sie nicht arbeiten und nehmen sich Zeit auch mal abzuschalten.

Sie haben was man eine gesunde Schlafhygiene nennt. Offline sein, den Kopf leeren, entspannen und pro Nacht genug Schlafstunden einplanen ist wichtig. Nicht umsonst ist Schlafentzug eine Foltermethode in manchen Ländern. Wer nicht schläft ist unkonzentriert, macht Fehler und kann anderen nur mäßig helfen oder beistehen. Work smarter not harder ist die Devise. Gestalte Deinen Arbeitstag so, dass Du Dich nicht ständig überarbeiten musst um ans Ziel zu kommen, sondern mit voller Energie dabei sein kannst. Ein Feld, das nicht ruht trägt nicht genug Früchte später.

Also nimm Dir Zeit, delegiere und automatisiere Teile Deiner Arbeit falls nötig, aber finde heraus was Dich ruhig und lang genug schlafen lässt. Ich zum Beispiel habe es mir angewöhnt abends den nächsten Tag grob zu planen, Gedanken aufzuschreiben die mir noch im Kopf rumschwirren und eine To Do Liste anzulegen mit den wichtigsten Dingen die am nächsten Tag erledigt werden müssen. So grübel ich nicht im Bett noch vor mich hin oder muss ständig das Licht anmachen um noch etwas aufschreiben zu können. Manchmal sind es wirklich diese kleinen Dinge die einen schlafen und am nächsten Morgen ausgeruht in den Tag starten lassen. Diese ganze Routine dauert bei mir auch selten länger als 15 Minuten. Ist also wirklich machbar und der nächste Tag startet nicht kopflos und stressig. Das sind gut investierte Minuten.

5. Sie investieren in Bildung

Niemand kann alles wissen und das Leben ist ständig in Bewegung. Erfolgreiche Solopreneure investieren immer wieder in Bildung und hinterfragen ob das was sie weitergeben noch hilfreich ist oder nicht. Regeln, Gesetze, Algorhythmen, Technik und Verhaltensweisen ändern sich ständig. Deswegen ist es wichtig am Ball zu bleiben, wenn man weiter hilfreichen Service und Content liefern will. An zwei Nachmittagen in der Woche arbeite ich nicht an Kundenprojekten sondern bilde mich weiter. Sei es, dass ich einen Onlinekurs mache oder etwas lese, einen Podcast höre oder Dinge ausprobiere die meinem Business oder mir als Person nützen könnten.

Das hilft mir auch dabei kreativ zu bleiben und ständig meine Komfortzone zu verlassen um zu wachsen. Deinem Kunden nützt es nichts, wenn Du ihm z.B. zeigst wie man eine Email-Liste aufbaut mit Systemen, die heute einfach keinen Bestand mehr haben, aber vor 5 Jahren noch funktionierten. Dein Kunde investiert in Dich und Dein Wissen um nicht selbst ewig nach Antworten suchen zu müssen. Durch Dich spart er Zeit und Geld auf lange Sicht, also macht es auch Sinn, dass Du in Dich und Deine Bildung investierst.

Wie Du siehst, sind diese fünf Dinge leicht umzusetzen und müssen auch nicht immer Geld kosten. Fang in Deinem Kopf an und arbeite Dich dann weiter. Du wirst sehen, Dein Business wird davon profitieren langfristig und Dir wird es deutlich besser gehen. Work smarter, not harder.  Du bist dran. Welche gesunden Angewohnheiten hast Du entwickelt die Dir helfen Deine Ziele zu erreichen? Schreib es unten in die Kommentare wen Du magst, dann kann jeder Leser und auch ich von Dir lernen.